Das METRAVON MV-WM0002 ist ein Speichen-Wägemodul mit oberer und unterer Montageplatte und Nennlasten von 200 kg bis 100 t je Modul. Zur Auswahl gehören fünf Maßgruppen sowie unterschiedliche Brückenwiderstände. Bestimmen Sie beim Austausch eines Behälterauflagers die vollständige mechanische und elektrische Ausführung. Eine ähnlich aussehende Platte belegt weder den passenden Fundamentanschluss noch die Eignung für das vorhandene Auswertegerät.
Vor der Weiterverwendung des Anschlusskastens
Der Kennwert beträgt laut Tabelle 2,0 ±0,05 mV/V bei 5–12 V Speisung. Gleichzeitig sind zwei Eingangs- und zwei Ausgangswiderstände aufgeführt. Fordern Sie vor einer Parallelschaltung mit vorhandenen Zellen die tatsächlich gelieferte Kombination, Kalibrierdaten und Aderbelegung an.
Prüfen Sie die zulässige Belastung der Zellenspeisung, den Abgleich im Anschlusskasten und das Verhalten der einzelnen Module. Zwei Angaben von 2,0 mV/V bestätigen keine beliebige Mischbarkeit ohne Prüfung und Gesamtkalibrierung. Die Brückenwerte bezeichnen weder einen direkten 4-20 mA-Ausgang noch einen RS485-Anschluss.
| Größe | Wert | Prüfung |
|---|---|---|
| Kennwert | 2,0 ±0,05 mV/V | mV/V der Zelle; keine Systemgenauigkeit. |
| Eingang | 750 ±30 / 1450 ±30 Ω | Tatsächlich gelieferte Ausführung identifizieren. |
| Ausgang | 700 ±5 / 1400 ±5 Ω | Kombination mit dem Eingang bestätigen. |
| Speisung | 5–12 V | Belastbarkeit der Zellenspeisung prüfen. |
Fünf Baugrößen des Speichen-Wägemoduls
Die Gruppe 200–700 kg hat L × W × H = 130 × 100 × 80 mm. Bei 1–5 t sind es 160 × 115 × 100 mm, bei 60–100 t schließlich 300 × 240 × 200 mm. Verwenden Sie die Zeile der angebotenen Nennlast. Skalieren Sie den alten Grundriss nicht und ordnen Sie eine nicht aufgeführte Zwischenlast nicht ohne Bestätigung der benachbarten Baugröße zu.
L und W sind die äußeren Plattenmaße, H ist die Bauhöhe. L1 und W1 bemaßen das Befestigungsbild; H1 bezeichnet die eingezeichnete Plattendicke. Die letzte Spalte übernimmt den Hinweis auf zweimal vier Bohrungen. Prüfen Sie beide Anschlussflächen, Auflagerkanten und den Zugang zum Zellenausbau. Bohrungsdurchmesser legen weder Gewinde noch Schraubenfestigkeit oder Anziehdrehmoment fest.
| Nennlast | L / W / H (mm) | L1 / W1 / H1 (mm) | Löcher |
|---|---|---|---|
| 200–700 kg | 130 / 100 / 80 | 110 / 80 / 15 | 2 × 4; Ø9 |
| 1–5 t | 160 / 115 / 100 | 135 / 90 / 20 | 2 × 4; Ø11 |
| 10–20 t | 200 / 160 / 145 | 160 / 125 / 25 | 2 × 4; Ø13 |
| 30–50 t | 240 / 180 / 175 | 200 / 135 / 30 | 2 × 4; Ø17 |
| 60–100 t | 300 / 240 / 200 | 260 / 200 / 35 | 2 × 4; Ø17 |
Zentrierung ersetzt keine Verankerungsberechnung
Die abgebildete Baugruppe hat eine zentrale Lasteinleitung und umliegende Gewindeteile zur Rückhaltung. Bestätigen Sie Lastrichtung, Sitz und Montageeinstellungen anhand der freigegebenen Anweisungen. Selbstzentrierung und Kippsicherung nennen keine quantifizierte Abhebekraft, zulässige Seitenlast oder Bewegungsstrecke. Verankerung, Stahlbau und Behälterstabilität müssen gesondert bewertet werden. Dass Schrauben durch Altbohrungen passen, genügt nicht zur Freigabe des Fundaments.

Die Nennlast gilt für das einzelne Auflager
Dokumentieren Sie bei Behälter, Trichter oder Plattform das Eigengewicht, den Inhalt, die Auflagerpositionen und die höchste Betriebsreaktion je Modul. Berücksichtigen Sie äußere Kräfte und die erforderliche Beweglichkeit der Konstruktion. Die obere Grenze von 100 t bestätigt weder die zulässige Füllmenge noch die Tragfähigkeit angeschlossener Rohrleitungen. Benennen Sie auch die zu unterscheidende Massenänderung, damit Zellennennlast und Auswertegerät gemeinsam beurteilt werden können.
Angebotene Schutzart und Abnahme am eingebauten System
Die Nichtlinearität wird mit ±0,05 bis ±0,1 % FS angegeben, die Wiederholbarkeit separat mit ±0,03 % FS. Bestätigen Sie den zutreffenden Wert für die angebotene Ausführung, statt nur den kleineren Endwert zuzusagen. Die Referenz nennt IP65 oder IP66, legierten Stahl oder Edelstahl und −20 bis +70 °C Betriebstemperatur. Werkstoff und Abdichtung müssen zu Reinigung und Korrosionsbelastung passen.
Prüfen Sie die Installation mit vereinbarten Lasten, wiederholten Anzeigen und Nullpunktrückkehr nach Entlastung bei vollständig angeschlossenem Behälter. Die sichere Überlast von 150 % FS belegt keine Abhebe- oder Prüflast der Verankerung. Die endgültige Messleistung ist am eingebauten Gesamtsystem zu bewerten.
Wägeauswertegeräte. Speisung, Kanalabgleich und Ausgang zum PLC bestätigen; Modbus RTU setzt ein entsprechend ausgestattetes Gerät voraus.
Wägemodul MV-WM0003. Zum Vergleich einer anderen Auflagergeometrie; dessen Plattenmaße und Höhen gelten nicht für das MV-WM0002.
Angebot für MV-WM0002 anfragen. Übermitteln Sie Auflagerlasten, beide Befestigungszeichnungen, verfügbare Höhe, Brücken- und Gerätedaten sowie Umgebungsbedingungen.
Gemischte Brücken, Behälterlast und Verankerung
Q1. Kann der Anschlusskasten bleiben, wenn beide Zellen 2,0 mV/V angeben?
Vergleichen Sie tatsächliche Brückenwiderstände, Kalibrierung, Speisung, Verdrahtung und Ecken- oder Kanalabgleich. Der Kennwert allein bestätigt nicht, dass neue Module mit vorhandenen Zellen korrekt zusammenarbeiten.
Q2. Sind 100 t das zulässige Gewicht des Behälterinhalts?
Die Angabe bezieht sich auf das einzelne Modul. Ermitteln Sie Eigengewicht und maximale Auflagerreaktionen und prüfen Sie Konstruktion sowie Anschlüsse, bevor eine zulässige Nutzfüllung festgelegt wird.
Q3. Ersetzt die Kippsicherung eine Bewertung der Verankerung?
Die Beschreibung enthält keine quantifizierte Abhebe- oder Seitenlast. Verlangen Sie die freigegebene Rückhalteanordnung und eine separate Bewertung von Verankerungen, Auflagerstahlbau und Behälterstabilität.
