METRAVON MV-WM0021 ist ein Wägemodul mit Balken-Wägezelle, quadratischer oberer Platte und einer in der Referenzbaugruppe sichtbaren seitlichen Haltestange. Die beiden Lastgruppen unterscheiden sich in Plattengröße und Einbauhöhe. Die Gruppe 0,25–2,5 t hat eine obere Platte mit 114,4 mm Seitenlänge und eine Einbauhöhe von 102 mm. Bei 3–5 t betragen die obere Seitenlänge 152,4 mm und die Einbauhöhe 136 mm. Planen Sie bei einer Behälterabstützung neben der Aufstellfläche auch den seitlichen Zugang zur Haltestange ein.
Die Haltestange für Einstellung und Kontrolle zugänglich anordnen
Neben einer Wand oder einem weiteren Behälterfuß kann die Stange im Grundriss passen und nach der Montage dennoch unzugänglich sein. Lassen Sie Platz zur Kontrolle der Gelenke und beachten Sie die freigegebene Einstellanweisung. Tragen Sie die Stangenrichtung und die aufzunehmenden Kräfte in die Stützzeichnung ein. Die sichtbare spannschlossähnliche Verbindung legt weder eine zulässige Querkraft noch eine beliebige Vorspannung fest. Verkürzen Sie sie nicht, um falsch positionierte Stützen zurechtzuziehen; korrigieren Sie zuerst die Stützgeometrie.
Quadratische obere Platte und rechteckige Grundplatte getrennt prüfen
Bei der kleineren Gruppe hat die obere Platte 114,4 mm Seitenlänge und ein Befestigungsbezugsmaß von 89 mm. Die Grundplatte ist 177,9 mm lang; das Längsbezugsmaß beträgt 152,4 mm. Bei der größeren Gruppe steigen die obere Seitenlänge auf 152,4 mm und das Bezugsmaß auf 101,6 mm; die Grundplatte ist 235 mm lang, bei 184,2 mm Längsbezugsmaß. Halten Sie beide Lochbilder im Montageplan auseinander. Behälteranschluss und Fundamentbefestigung erfüllen unterschiedliche Aufgaben, auch wenn sie in derselben Ansicht gezeigt werden.

Vor einem Gruppenwechsel Bauhöhe und Bohrungsdurchmesser abgleichen
Der Anstieg von 102 mm auf 136 mm verändert die Behälterhöhe; der Durchmesser der insgesamt acht Bohrungen wechselt von 11 mm auf 17,5 mm. Die obere Plattendicke steigt von 11,5 mm auf 17 mm, die untere von 15,5 mm auf 24 mm. Berücksichtigen Sie diese Unterschiede bei Adaptern oder einem Austausch. Prüfen Sie Kontaktflächen, Schrauben und Zugang anhand der vollständigen Zeichnung der gewählten Gruppe und der Beurteilung der Tragkonstruktion.
| Gruppe und Bezug | Maße | Montageprüfung |
|---|---|---|
| 0,25–2,5 t: Grundplatte Länge / Breite / Höhe | 177,9 / 114,4 / 102 mm | Befestigungsbezug längs: 152,4 mm; vollständiges Lochbild prüfen. |
| 0,25–2,5 t: obere Platte / Lochabstand | 114,4 / 89 mm | Obere Platte quadratisch; Plattendicken oben/unten: 11,5 mm und 15,5 mm. |
| 0,25–2,5 t: Bohrung Ø | 11 mm | Acht Bohrungen insgesamt an oberem und unterem Anschluss, nicht acht Fundamentanker. |
| 3–5 t: Grundplatte Länge / Breite / Höhe | 235 / 152,4 / 136 mm | Längsbezug: 184,2 mm; nicht das Lochbild der kleineren Gruppe verwenden. |
| 3–5 t: obere Platte / Lochabstand | 152,4 / 101,6 mm | Obere Platte quadratisch; Plattendicken oben/unten: 17 mm und 24 mm. |
| 3–5 t: Bohrung Ø | 17,5 mm | Nicht auf 17 mm runden oder den Wert eines anderen Moduls übernehmen. |
Kräfte aus der Haltestange vom Gewichtssignal unterscheiden
Ändert sich die Anzeige nach einer Stangeneinstellung, prüfen Sie zuerst den mechanischen Zustand, bevor Sie das Auswertegerät verändern. Die Rückhaltung kann Kräfte erzeugen, die mit Behälterbewegung, Temperatur oder angeschlossenen Rohrleitungen schwanken. Dokumentieren Sie die Einstellung und vergleichen Sie Anzeigen unter vereinbarten Referenzlasten mit den endgültigen Betriebsanschlüssen. Eine reine Nullpunktkorrektur belegt nicht, dass der Fehler im gesamten Arbeitsbereich beseitigt ist. Vereinbaren Sie wiederholte Belastungen und die Rückkehr nach Entlastung als Teil der Abnahme.
Wägezelle und Schutzanforderungen im Angebot festlegen
Die Maßzeichnung beschreibt die Geometrie, aber keine einheitliche elektrische Spezifikation. Fordern Sie Kennwert, Widerstand, Speisespannung und Kabelbelegung für die gewählte Nennlast an. Stimmen Sie das angeschlossene Wägegerät und nötige Anschlusskästen auf diese tatsächliche Konfiguration ab. Geben Sie Reinigungs- und Korrosionsbedingungen an und lassen Sie Werkstoffe und Abdichtung bestätigen. Weder die Haltestange noch das Aussehen der Platten belegen eine Zulassung für explosionsgefährdete Bereiche, einen IP-Schutzgrad oder die Genauigkeit des Gesamtsystems.
MV-WM0019 mit ausgesparter oberer Platte. Dieses Modul hat andere Einbaumaße. Vergleichen Sie vor einem Austausch sowohl den Behälteranschluss als auch die Fundamentbefestigung.
Konfiguration und Preis für MV-WM0021 anfragen. Senden Sie die benötigte Gruppe, obere und untere Anschlussdetails, den seitlichen Zugang zur Stange, Behälterbewegungen und den vorgesehenen Wägeeingang.
Stangeneinstellung und Befestigung
Q1. Darf die Haltestange einen versetzten Behälterfuß in Position ziehen?
Dadurch würden Kräfte eingeleitet, die aus der Maßbeschreibung nicht hervorgehen. Korrigieren Sie die Stützgeometrie und verwenden Sie die freigegebene Einstellung. Lassen Sie zulässige Kräfte und Anschlussdetails für die vorgesehene Rückhaltefunktion bestätigen.
Q2. Sind die 114,4 mm der oberen Platte auch die Länge der Grundplatte?
Nein. Die Grundplatte der kleineren Gruppe ist 177,9 mm lang. Verwenden Sie getrennte obere und untere Anschlusszeichnungen; das quadratische Muster einfach am Fundament zu wiederholen, würde das Modul falsch darstellen.
Q3. Was ist beim Wechsel auf die Gruppe 3–5 t zu prüfen?
Bauhöhe, obere Platte, Grundplattenlänge, Plattendicken und Befestigungsdurchmesser ändern sich. Beurteilen Sie die gesamte Behälterabstützung und angeschlossene Leitungen, bevor Sie vorhandene Befestigungsmittel oder Höhen beibehalten.
