Das Behälter-Wägemodul METRAVON MV-WM0003 enthält ein balkenförmiges Messelement zwischen oberer und unterer Montageplatte. Die Maßzeichnung unterscheidet die Gruppe 0,25–2,5 t von den Ausführungen mit 3 t oder 5 t. Einbauhöhe, Platten und Bohrungen ändern sich mit der Baugröße. Prüfen Sie bei einem Austausch beide Anschlussflächen, bevor Sie vorhandene Behälterauflager weiterverwenden.
Einbauhöhe für das Behälter-Wägemodul prüfen
Bei 0,25–2,5 t beträgt die Höhe A 99 mm und die Grundplattenlänge B 170 mm. Bei 3 t oder 5 t sind es 129,8 mm und 220 mm. Eine geeignete Nennlast allein stellt daher die Austauschbarkeit nicht sicher. Messen Sie den Abstand zwischen Behälterauflager und Fundament und berücksichtigen Sie den Ausbau des Sensors. Geben Sie die Zeichnung frei, bevor Ausgleichsplatten gefertigt oder Rohrleitungen verändert werden; die Bauhöhe ist kein verstellbarer Montagebereich.

Obere Platte und Grundplatte getrennt abgleichen
Die obere Platte hat die Länge L = 104 oder 135 mm, die Grundplatte dagegen B = 170 oder 220 mm. Ein passendes Oberteil bestätigt deshalb nicht die Fundamentbefestigung. C bezeichnet die Grundplattenbreite; D und F bemaßen das Bohrbild, G den Bohrungsdurchmesser. E, H und J ordnen weitere Geometrie- und Dickenmaße zu; prüfen Sie deren Lage in der vollständigen Zeichnung.
Alle Tabellenwerte sind Millimetermaße. G ist weder eine Gewindebezeichnung noch eine Ankerspezifikation. Aufgeweitete Altbohrungen belegen keine ausreichenden Randabstände, Plattensteifigkeit oder korrekte Lasteinleitung. Schrauben und Verankerungen sind anhand der freigegebenen Zeichnung und der Auflagerberechnung festzulegen.
| Maß (mm) | 0,25–2,5 t | 3 t oder 5 t |
|---|---|---|
| A | 99 | 129,8 |
| B | 170 | 220 |
| C | 100 | 120 |
| D | 70 | 84 |
| E | 17 | 25,5 |
| F | 136 | 175 |
| G | 13,5 | 14 |
| H | 15 | 18 |
| J | 19 | 23 |
| L | 104 | 135 |
Zugstangen gehören zur Planung des gesamten Behälters
Die Anordnungsskizzen zeigen Zugstangen für kreisförmige und rechteckige Auflageranordnungen. Daraus folgen weder eine allgemeine Stangenanzahl noch eine zulässige Seitenlast oder ein Anziehdrehmoment. Geben Sie Auflagerpositionen, erwartete Bewegungen und horizontale Betriebskräfte an. Eine Rohrleitung oder Zugstange, die unbeabsichtigt Vertikallast übernimmt, kann die Wägung beeinflussen. Unterscheiden Sie seitliche Führung von zusätzlicher Verankerung gegen Wind, Abheben und außergewöhnliche Prozesslasten.
Messzelle und Auswerteelektronik eindeutig spezifizieren
Die mechanische Zeichnung legt Kennwert, Speisespannung und Systemausgang nicht fest. Fordern Sie die Kennzeichnung der eingebauten Wägezelle, Brückenwiderstand, Aderbelegung und Kalibrierdokument an. Für einen PLC-Anschluss über 4-20 mA oder RS485 müssen Auswertegerät beziehungsweise Messumformer und deren Schnittstelle feststehen. Die Modulbezeichnung bestätigt kein Modbus RTU; auch die Abbildung eines Steckers liefert keinen Nachweis zur Versorgungsspannung.
Abnahme im endgültig angeschlossenen Zustand
Berechnen Sie Eigengewicht und höchste Auflagerreaktion unter Berücksichtigung ungleichmäßiger Lastverteilung und äußerer Kräfte. Nur das Füllgutgewicht durch die Auflagerzahl zu teilen, kann die Last unterschätzen. Dokumentieren Sie bei der Inbetriebnahme wiederholte Anzeigen mit vereinbarten Referenzlasten und die Rückkehr nach der Entlastung. Wiederholen Sie relevante Prüfungen mit betriebsfertig angeschlossenen Rohrleitungen und Zugstangen. Halten Sie dadurch verursachte Änderungen vor dem Abgleich des Auswertegeräts fest.
Wägeauswertegeräte. Erfassung und Ausgang müssen zu den Zellendaten und zur Steuerungsaufgabe passen.
Wägemodul MV-WM0004. Zum Vergleich anderer Auflageranordnungen; dessen Abmessungen gelten nicht für das MV-WM0003.
Angebot für das MV-WM0003 anfragen. Senden Sie Auflagerlasten, verfügbare Höhe, beide Befestigungsbilder, Zugstangenanordnung und Anforderungen an die Auswerteelektronik.
Nennlasten, Zugstangen und Reinigung
Q1. Bedeutet die Angabe 3, 5 t eine Nennlast von 3,5 t?
Nein. Die größere Baugruppe ist mit zwei getrennten Nennlasten aufgeführt: 3 t und 5 t. Benennen Sie die Nennlast des einzelnen Moduls ausdrücklich, damit Maßzeichnung und Zellenkalibrierung zur bestellten Ausführung gehören.
Q2. Dürfen die dargestellten Zugstangen entfallen?
Das setzt eine Beurteilung der Behälterstabilität und der horizontalen Führung voraus. Die Skizze erlaubt weder das Weglassen störender Zugstangen noch schreibt sie dieselbe Anordnung für jeden Behälter vor. Geben Sie das vollständige Auflagersystem vor der Montage frei.
Q3. Beweist das metallische Aussehen die Eignung zur Nassreinigung?
Ein Foto belegt weder Werkstoff noch Dichtheit. Geben Sie Reinigungsverfahren und Exposition an und lassen Sie angebotenen Werkstoff, Zellendichtung sowie Kabeleinführung im Auftrag festhalten.
