Beim METRAVON MV-LC0227 sind Brückenausgang und optionaler 4-20 mA-Ausgang getrennte Bestellkonfigurationen. Der Kraftmessbolzen ist mit 1000 oder 2000 kg angegeben und misst die Reaktion im vorgesehenen Gelenk. Er liefert keine unabhängigen Kraftkomponenten mehrerer Achsen.
Ausgang vor Auswahl des PLC-Eingangs klären
Die Brückenversion hat 1.0 ±0.05 mV/V und benötigt 4–12 V DC Erregung, maximal 15 V DC. Für die optionale Stromversion sind Versorgung, Anschluss und Last-Strom-Zuordnung separat anzufordern. Die Brückenversorgung ist keine bestätigte Versorgungsvorgabe für das 4-20 mA-Gerät.
| Merkmal | Angabe | Projektprüfung |
|---|---|---|
| Nennlasten | 1000 / 2000 kg | Reaktion am ausgewählten Gelenk berechnen. |
| Länge / Schaft / Kopf | 120 / 35 / 45 mm | Nicht nur den Bohrungsdurchmesser prüfen. |
| Brückenempfindlichkeit | 1.0 ±0.05 mV/V | Mit individuellen Kalibrierdaten skalieren. |
| Eingang / Ausgang | 700 ±10 / 700 ±2 Ω | Werte beziehen sich auf die Brückenversion. |
| Nichtlinearität / Kriechen | ±0.3 / ±0.03% FS | Kriechangabe gilt für 30 Minuten. |
| Temperatur / Werkstoff | −10…+40 °C; legierter Stahl | IP67; Steckerabdichtung und Korrosion prüfen. |
Einbau über das vollständige Gelenk prüfen
120 mm Gesamtlänge, 35 mm Schaft und 45 mm Kopf sind nur Ausgangsmaße. Gleichen Sie Auflagerbreiten, freigestellte Bereiche, Haltegeometrie und Steckerzugang ab. Die Messbereiche des Bolzens müssen zur Lage der Gelenkkräfte passen. Prüfen Sie auch die Orientierung im eingebauten Zustand.

Alarmverhalten im Gesamtsystem festlegen
Die Nutzlast eines Hubwerks ist nicht automatisch die Reaktion am Messbolzen. Seilführung, Kraftrichtungen und Gelenkposition bestimmen diese Reaktion. Senden Sie Lastrechnung und Baugruppenzeichnung einschließlich vorübergehender Spitzen. Eine Multiplikation der Sensornennlast mit einer vermeintlichen Stützenzahl beschreibt diesen Einbau nicht.
Legen Sie Anzeigegröße, Alarmschwelle, Reaktion, Fehleranzeige und Rücksetzung mit der Maschinensteuerung fest. Der Einsatzhinweis für Überlastbegrenzer bestätigt keine Sicherheitszertifizierung der vollständigen Anlage. Auch die Nichtlinearität des Sensors ist keine Unsicherheit des montierten Hubwerks.
Angaben für eine Hubwerksanfrage
Die Abnahme erfolgt mit freigegebenem Referenzbelastungsverfahren, endgültiger Einbaurichtung und fertiger Auswertung. Dokumentieren Sie Nullwert, Lastpunkte, Entlastung und Geräteeinstellungen. Bei gehaltener Last sollte die Prüfung auch die benötigte Haltedauer abdecken.
Nennen Sie gewünschte Stückzahl, Gelenk- und Altbolzenzeichnung, Lastrechnung, Kabelzugang und Ausgangsversion. MV-LC0226 bietet 2–50 t mit anderen Durchmessern und Längen; vergleichen Sie ihn nur als gesondert auszulegende Bauform. Eine höhere Nennlast bestätigt weder Passung noch die richtige Alarmkonfiguration.
Fragen zu Stromausgang und Austausch
Q1. Kann die Brückenversion direkt an einen PLC-Stromeingang?
Nein. Das Millivoltsignal benötigt einen Brückenkanal oder Messverstärker. Für eine Stromausführung müssen Angebot und Anschlussblatt Versorgung, Klemmen sowie Last-Strom-Zuordnung nennen. Wählen Sie den PLC-Kanal erst anhand dieser Konfiguration.
Q2. Reicht ein 35-mm-Bohrungsmaß für den Ersatz eines normalen Bolzens?
Nein. Stützweite, Messzonen, Rückhaltung und Orientierung müssen zur Gelenkzeichnung passen. Lassen Sie den mechanischen Vergleich prüfen, bevor ein tragender Bolzen ausgebaut wird. Ein Durchmesservergleich bestätigt die Messfunktion nicht.
Q3. Kann der alte Alarmwert nach dem Einbau unverändert bleiben?
Erst nach Prüfung der Skalierung und der geforderten Reaktion. Sensorempfindlichkeit, Sitz und Konfiguration beeinflussen den angezeigten Wert. Prüfen Sie die gesamte Signalkette mit dem vereinbarten Referenzverfahren und dokumentieren Sie die Einstellungen.
