METRAVON MV-LC0226 misst die über einen Bolzen übertragene Gelenkkraft. Verfügbar sind 2, 3, 5, 10, 20, 30 und 50 t Nennlast. Der Sensor liefert ein Brückensignal für die festgelegte Belastungsanordnung. Separate X-, Y- und Z-Komponenten oder Momente sind für diese Ausführung nicht dokumentiert.
Durchmesser und Auflager gemeinsam abgleichen
Die innere belastete Lasche und die äußeren Auflager müssen an den vorgesehenen Bereichen anliegen. Stimmen Stützweite oder Kontaktbreiten nicht, ändert sich die Kraftverteilung im Bolzen. Prüfen Sie die vollständige Zeichnung einschließlich Orientierung, Verdrehsicherung, Rückhaltung und Kabelabgang. Ein passender Durchmesser allein reicht nicht.
| Nennlast | D / L | Montageprüfung |
|---|---|---|
| 2 t | 35 / 139 mm | Auflager und Laschenbreite mit Zeichnung abgleichen. |
| 3 / 5 t | 40 / 160 mm | Gleiche Außenmaße ersetzen keine Kalibrierdaten. |
| 10 t | 50 / 205 mm | Kabelabgang und Rückhaltung freihalten. |
| 20 t | 70 / 255 mm | Keine Hülse ohne Prüfung des Kraftwegs vorsehen. |
| 30 t | 85 / 290 mm | Einbaurichtung und Lagerstellen prüfen. |
| 50 t | 105 / 356 mm | Bauraum und vollständige Kontaktgeometrie bestätigen. |

Empfindlichkeit des gelieferten Bolzens verwenden
Die Nennempfindlichkeit beträgt 1.5 ±0.5 mV/V; der Toleranzwert ist nicht ±0.005 mV/V. Der Katalog nennt ±0.5% FS Gesamtfehler. Verwenden Sie die individuelle Kalibrierung und prüfen Sie die Spanne im montierten Gelenk. Eine gespeicherte Einstellung eines anderen Bolzens genügt nicht.
Gelenkreaktion ist nicht immer Seilzugkraft
Eingangs- und Ausgangswiderstand sind 700 ±10 und 702 ±2 Ω. Der Brückenbetrieb benötigt 4–12 V DC Erregung, maximal 15 V DC. Rot ist Speisung positiv, Schwarz negativ, Grün Signal positiv und Weiß negativ; der Schirm ist separat angegeben. Gleichen Sie die Anschlusszeichnung des gelieferten Sensors ab.
Die Leitung hat vier Adern, 6 m Länge und 6 mm Durchmesser. Für einen PLC-Stromeingang oder RS485 ist ein konkret ausgewählter Messverstärker erforderlich. Ein mV/V-Signal weist diese Schnittstellen nicht automatisch auf. Bestätigen Sie Protokoll und Skalierung des zusätzlichen Geräts.
Anfrage und Inbetriebnahme vorbereiten
Bei einer Seilrolle hängt die Bolzenreaktion von den Richtungen der angreifenden Kräfte ab. Für eine Anzeige der Seilzugkraft braucht die Auswertung die entsprechende Geometrie. Senden Sie deshalb Gelenkzeichnung, höchste berechnete Reaktion, Lastwechsel und gewünschte Anzeigegröße. MV-LC0227 ist eine andere Bolzenbauform mit 1000 oder 2000 kg und keine maßgleiche Alternative.
Vereinbaren Sie Referenzbelastung, Nullpunkt, Lastanzeige und Entlastung im endgültigen Einbau. Bei Überlastüberwachung sind Alarm, Fehlerreaktion und Rücksetzung im Gesamtsystem festzulegen. 150% FS sichere Überlast und IP67 ersetzen diese Prüfung nicht. Aufgeführt sind −30 bis +70 °C; Anschlussabdichtung und reale Umgebungsbelastung bleiben gesondert zu prüfen.
Fragen zu Ersatz und Signalauswertung
Q1. Reicht zum Ersatz die gleiche Nennlast und derselbe Durchmesser?
Nein. Kontaktstellen, Stützweite, Orientierung und Rückhaltung bestimmen die Messbedingungen. Vergleichen Sie beide vollständigen Zeichnungen. Auch ein mechanisch passender Bolzen benötigt einen Null- und Spannencheck mit seiner eigenen Kalibrierung.
Q2. Kann der Messbolzen mehrere Kraftachsen getrennt erfassen?
Für diese Ausführung sind weder unabhängige Achssignale noch eine Kalibriermatrix angegeben. Sie ist für die definierte Bolzenbelastung vorgesehen. Getrennte Kräfte und Momente erfordern einen dafür dokumentierten Sensor.
Q3. Welche Angaben machen ein Ersatzangebot belastbar?
Senden Sie alte Bolzen- und Gelenkzeichnung, höchste Reaktion, Nennlast, Stückzahl, Halterung und Kabelzugang. Nennen Sie Messgerät und Alarmaufgabe, damit das Angebot mechanische Anpassung, Kalibrierunterlagen und gegebenenfalls Signalaufbereitung umfasst.
