Die METRAVON MV-LC0163 nimmt Druck über die zentrale Lastfläche auf und leitet ihn über die Basis ab. Der zylindrische Sensor ist keine einseitig befestigte Balkenwägezelle. Bei Behältern, Silos oder Pressen müssen Auflagegeometrie und Instrumenteneingang gemeinsam passen: Die Nennempfindlichkeit beträgt 2.85 mV/V.

MV-LC0163 für die tatsächliche Auflagerkraft wählen
Die Nennlasten sind 1, 2.2, 3.3, 4.7, 10, 15, 22, 33, 47, 68, 100 und 150 t je Sensor. Bei einem Behälter zählen Eigengewicht, Füllung und die höchste einzelne Auflagerreaktion. Die gleichmäßige Verteilung auf alle Stützen darf nicht ungeprüft vorausgesetzt werden. Für eine Presse ist die Kraft im Sensorweg maßgeblich, nicht allein die Angabe am Antrieb.
| Nennlast | Durchmesser A / Höhe H | Einbauprüfung |
|---|---|---|
| 10; 15; 22 t | 75 / 50 mm | Vollständige Zeichnung und Lastkopf anfordern. |
| 33 t | 95 / 65 mm | Auflageplatten mitprüfen. |
| 47 t | 130 / 75 mm | Gleicher Durchmesser wie 68 t. |
| 68 t | 130 / 85 mm | 10 mm höher als 47 t. |
| 100 t | 150 / 90 mm | Nicht dieselbe Höhe wie 150 t. |
| 150 t | 150 / 100 mm | Gesamte Baugruppe vergleichen. |
Die Bauhöhe ändert sich auch bei gleichem Durchmesser
Für 1–4.7 t ist eine eigene Zeichnung vorgesehen. Die Tabelle nennt ausgewählte Außenmaße der größeren Körper und ersetzt keine Montagezeichnung. Klären Sie Lastkopf, Basis und fertige Einbauhöhe, bevor Auflageplatten gefertigt werden. Ungeprüfte Zwischenlagen sind keine automatische Lösung für eine Höhenabweichung.
2.85 mV/V am vorhandenen Instrument prüfen
Bei 10 V Speisung ergeben 2.85 mV/V rechnerisch 28.5 mV bei Nennlast. Das ist ein nominaler Schnittstellenwert, kein individuelles Kalibrierergebnis. Der Eingang benötigt zusätzlich Spielraum für Nullabgleich und zulässige Belastungszustände. Ein alter Abgleich für 2 oder 3 mV/V bleibt nicht allein wegen gleicher Nennlast gültig.
Die Empfindlichkeit ist mit 2.85 ±0.005 mV/V angegeben, Eingang/Ausgang mit 1450 ±10 / 1450 ±5 Ω. Speisung: 4–12 V DC, maximal 15 V DC. Nennen Sie dem Instrumentenlieferanten Anzahl und Widerstand aller angeschlossenen Sensoren. Gesamtfehler und 30-Minuten-Kriechen sind jeweils ±0.03% FS; sie beschreiben nicht die Unsicherheit der gesamten Anlage.
Seitenführung und Abhebesicherung gesondert auslegen
Die Lastflächen müssen die Kraft axial einleiten, ohne Kippeln oder unbeabsichtigten Randkontakt. Seitliche Führung, Abhebesicherung und notwendige Beweglichkeit gehören zur Tragkonstruktion. Rohrkräfte und Wärmeausdehnung dürfen keine unkontrollierten Querkräfte erzeugen. IP68 und 150% FS sichere Überlast ersetzen keine Prüfung dieser Konstruktion; der Temperaturbereich ist −30…+70 °C.
Erfassen Sie den Nullpunkt mit allen dauerhaften Anbauteilen. Prüfen Sie Referenzlasten über den Arbeitsbereich und die Rückkehr nach Entlastung. Bei mehreren Stützen ist auch die Lastverteilung zu bewerten: Eine richtige Summe an einem Punkt kann ein schlecht belastetes Auflager verdecken.
Fragen zur Druckmessung
Q1. Sind 47 t und 68 t bei gleichem Durchmesser austauschbar?
Beide nennen 130 mm, die Höhe steigt aber von 75 auf 85 mm. Vergleichen Sie Lastfläche, Lastkopf und vollständige Einbauzeichnung, bevor Sie einen Ersatz freigeben.
Q2. Kann der Sensor einen Silo gegen Abheben sichern?
Eine Druckmessung begründet keine Zughaltekraft. Die Baugruppe braucht eine eigene Rückhaltung. Nach einer Entlastung oder Abhebung sind Sitz und Nullpunktrückkehr zu prüfen.
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