Die METRAVON MV-LC0162 ist eine Balg-Wägezelle in Balkenbauform, kein axial abgestützter Säulensensor. Die Ausführung aus legiertem Stahl nennt 15, 30, 60, 100, 150 und 300 kg. Zwei Löcher gehören zum Festende, ein separates Loch zur Lasteinleitung; der Messbereich braucht freien Bewegungsraum.

Den einzelnen Brückenausgang richtig skalieren
Nominal sind 2.0 mV/V mit ±10% Empfindlichkeitstoleranz angegeben. Dies beschreibt mögliche Unterschiede im Nennsignal verschiedener Einheiten, nicht einen zwingenden 10%-Fehler der kalibrierten Anzeige. Prüfen Sie Verstärkerbereich und gespeicherte Skalierung mit der tatsächlichen Einheit; setzen Sie Nullpunkt und Spanne über Referenzlasten am montierten Lastanschluss.
Eingang und Ausgang sind 410 ±10 Ω und 351 ±2 Ω, die Speisung 4–12 V DC bei maximal 15 V DC. Der vieradrige Referenzkabelsatz ist 3 m lang und Ø5 mm. Bestätigen Sie Aderfunktionen, Speiselast und Messbereich des vorhandenen Verstärkers, bevor Sie dessen alte Parameter übernehmen.
Den MV-LC0162 über seine drei Lochfunktionen einbauen
Der Referenzkörper ist 128 mm lang. Die zwei Befestigungslöcher haben 18 mm Abstand; die Lochdurchmesser sind 8.5 mm. Vom inneren Befestigungsloch bis zum Lastloch sind 90 mm angegeben. Prüfen Sie beide Schnittstellen und den Kabelstutzen mit der vollständigen Zeichnung. Balg oder bewegte Teile dürfen nicht gegen Adapter und Basis stoßen.
| Auswahlpunkt | Referenz | Projektprüfung |
|---|---|---|
| Diskrete Nennlasten | 15 / 30 / 60 / 100 / 150 / 300 kg | Kraft am Lastende zugrunde legen. |
| Körperlänge | 128 mm | Beide Schnittstellen und Kabelzugang prüfen. |
| Festlochabstand / Durchmesser | 18 / Ø8.5 mm | Festende vom Lastloch unterscheiden. |
| Inneres Festloch bis Lastloch | 90 mm | Gesamte Aufnahmezeichnung abgleichen. |
| Nennsignal | 2.0 mV/V; ±10% | Einzelne Empfindlichkeit kalibrieren. |
| Speisung | 4–12 V DC; max. 15 V DC | 410 ±10 / 351 ±2 Ω Eingang / Ausgang. |
Die Kraft am Lastpunkt vor der Nennlastwahl bestimmen
Rechnen Sie Mechanismus und Inhalt gemeinsam. Bei versetztem Lastpunkt entscheidet die Vorrichtung, welche Kräfte und Momente das Messende erreichen. Die kg-Nennlast bestätigt weder eine beliebig große Plattform noch einen Exzenterlastbereich. Legen Sie Hebelgeometrie, Lastanschluss und größte Betriebskraft vor; die sechs Laststufen begründen keinen Einsatz als Fahrzeugwaagen-Sensor.
Die eingebaute Waage und Umgebung abnehmen
Die Tabelle nennt Gesamtfehler und 30-Minuten-Kriechen jeweils mit ±0.01% FS sowie einen C3-Eintrag. Daraus folgt kein Nachweis für die komplette Maschine oder die Messung unter Querkräften. Vereinbaren Sie wiederholte Lasten, Nullrückkehr und den erforderlichen Halteversuch erst mit fertig montierter Aufnahme und Kabelroute.
−30…+70 °C ist der Arbeitsbereich; eine Schutzart ist in den verfügbaren Modellangaben nicht festgelegt. Beschreiben Sie Reinigung, Kondensation oder Eintauchbelastung vor Annahme der angebotenen Konstruktion. Für eine Anfrage werden Zeichnungen von Fest- und Lastende, größte Last, Umgebung und Verstärkerdaten benötigt. Wenn bestimmte Zulassungsunterlagen gefordert sind, müssen diese zur angebotenen Einheit und Anwendung passen.
Fragen zur Kalibrierung und Dokumentation
Q1. Bedeutet ±10% Ausgangstoleranz einen 10%-Messfehler?
Nein. Die Angabe betrifft das Nennsignal der Einheit. Eine geeignete Auswertung wird auf die individuelle Empfindlichkeit kalibriert; die geforderte Messabweichung muss trotzdem an der kompletten Vorrichtung geprüft werden.
Q2. Bestätigt C3 die gesamte Wägemaschine?
Der Eintrag allein identifiziert keine Freigabe der ganzen Maschine. Verlangen Sie bei entsprechenden Projektanforderungen die einschlägigen Unterlagen für genau den angebotenen Sensor und die Baugruppe. Aufnahme und Auswertung sind separat zu prüfen.
