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MV-LC0162 Balg-Wägezelle: Befestigung, Lastpunkt und Einzelkalibrierung
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MV-LC0162 Balg-Wägezelle: Befestigung, Lastpunkt und Einzelkalibrierung

MV-LC0162 Balg-Wägezelle: Befestigung, Lastpunkt und Einzelkalibrierung

Marke:METRAVON

Modell: MV-LC0162

Ausgang: Nennsignal 2.0 mV/V; Empfindlichkeitstoleranz ±10%

Spannungsversorgung: Speisung 4–12 V DC; maximal 15 V DC

Schutzart: −30…+70 °C; Schutzart im Angebot bestätigen

Messbereich: Nennlasten 15 / 30 / 60 / 100 / 150 / 300 kg

Beschreibung:METRAVON MV-LC0162 für kompakte Waagen: Balgfreiraum, Lastpunkt und tatsächliche Empfindlichkeit prüfen. Senden Sie Aufnahme und Verstärkerdaten für ein Montageangebot.

Angaben zum Produkt

Die METRAVON MV-LC0162 ist eine Balg-Wägezelle in Balkenbauform, kein axial abgestützter Säulensensor. Die Ausführung aus legiertem Stahl nennt 15, 30, 60, 100, 150 und 300 kg. Zwei Löcher gehören zum Festende, ein separates Loch zur Lasteinleitung; der Messbereich braucht freien Bewegungsraum.

MV-LC0162 Referenzansicht des Balgbalkens mit separatem Lastloch
Zwei Festlöcher und das einzelne Lastloch erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Den einzelnen Brückenausgang richtig skalieren

Nominal sind 2.0 mV/V mit ±10% Empfindlichkeitstoleranz angegeben. Dies beschreibt mögliche Unterschiede im Nennsignal verschiedener Einheiten, nicht einen zwingenden 10%-Fehler der kalibrierten Anzeige. Prüfen Sie Verstärkerbereich und gespeicherte Skalierung mit der tatsächlichen Einheit; setzen Sie Nullpunkt und Spanne über Referenzlasten am montierten Lastanschluss.

Eingang und Ausgang sind 410 ±10 Ω und 351 ±2 Ω, die Speisung 4–12 V DC bei maximal 15 V DC. Der vieradrige Referenzkabelsatz ist 3 m lang und Ø5 mm. Bestätigen Sie Aderfunktionen, Speiselast und Messbereich des vorhandenen Verstärkers, bevor Sie dessen alte Parameter übernehmen.

Den MV-LC0162 über seine drei Lochfunktionen einbauen

Der Referenzkörper ist 128 mm lang. Die zwei Befestigungslöcher haben 18 mm Abstand; die Lochdurchmesser sind 8.5 mm. Vom inneren Befestigungsloch bis zum Lastloch sind 90 mm angegeben. Prüfen Sie beide Schnittstellen und den Kabelstutzen mit der vollständigen Zeichnung. Balg oder bewegte Teile dürfen nicht gegen Adapter und Basis stoßen.

AuswahlpunktReferenzProjektprüfung
Diskrete Nennlasten15 / 30 / 60 / 100 / 150 / 300 kgKraft am Lastende zugrunde legen.
Körperlänge128 mmBeide Schnittstellen und Kabelzugang prüfen.
Festlochabstand / Durchmesser18 / Ø8.5 mmFestende vom Lastloch unterscheiden.
Inneres Festloch bis Lastloch90 mmGesamte Aufnahmezeichnung abgleichen.
Nennsignal2.0 mV/V; ±10%Einzelne Empfindlichkeit kalibrieren.
Speisung4–12 V DC; max. 15 V DC410 ±10 / 351 ±2 Ω Eingang / Ausgang.

Die Kraft am Lastpunkt vor der Nennlastwahl bestimmen

Rechnen Sie Mechanismus und Inhalt gemeinsam. Bei versetztem Lastpunkt entscheidet die Vorrichtung, welche Kräfte und Momente das Messende erreichen. Die kg-Nennlast bestätigt weder eine beliebig große Plattform noch einen Exzenterlastbereich. Legen Sie Hebelgeometrie, Lastanschluss und größte Betriebskraft vor; die sechs Laststufen begründen keinen Einsatz als Fahrzeugwaagen-Sensor.

Die eingebaute Waage und Umgebung abnehmen

Die Tabelle nennt Gesamtfehler und 30-Minuten-Kriechen jeweils mit ±0.01% FS sowie einen C3-Eintrag. Daraus folgt kein Nachweis für die komplette Maschine oder die Messung unter Querkräften. Vereinbaren Sie wiederholte Lasten, Nullrückkehr und den erforderlichen Halteversuch erst mit fertig montierter Aufnahme und Kabelroute.

−30…+70 °C ist der Arbeitsbereich; eine Schutzart ist in den verfügbaren Modellangaben nicht festgelegt. Beschreiben Sie Reinigung, Kondensation oder Eintauchbelastung vor Annahme der angebotenen Konstruktion. Für eine Anfrage werden Zeichnungen von Fest- und Lastende, größte Last, Umgebung und Verstärkerdaten benötigt. Wenn bestimmte Zulassungsunterlagen gefordert sind, müssen diese zur angebotenen Einheit und Anwendung passen.

Fragen zur Kalibrierung und Dokumentation

Q1. Bedeutet ±10% Ausgangstoleranz einen 10%-Messfehler?

Nein. Die Angabe betrifft das Nennsignal der Einheit. Eine geeignete Auswertung wird auf die individuelle Empfindlichkeit kalibriert; die geforderte Messabweichung muss trotzdem an der kompletten Vorrichtung geprüft werden.

Q2. Bestätigt C3 die gesamte Wägemaschine?

Der Eintrag allein identifiziert keine Freigabe der ganzen Maschine. Verlangen Sie bei entsprechenden Projektanforderungen die einschlägigen Unterlagen für genau den angebotenen Sensor und die Baugruppe. Aufnahme und Auswertung sind separat zu prüfen.

Festende und Lastaufnahme für MV-LC0162 senden

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