Bei einer 1-t-Bestellung der METRAVON MV-LC0154 reicht die Nennlast allein nicht aus. Die flache Balkenwägezelle wird in zwei überlappenden Bauformen geführt: 500 kg–1 t (SE) und 1–3 t. Beide sind 130 mm lang, unterscheiden sich aber in Höhe und Befestigungsbohrungen. Legen Sie die Bauform fest, bevor Sie vorhandene Auflager übernehmen.

MV-LC0154 nach Bauhöhe und Anschluss auswählen
Die SE-Ausführung ist 19 mm hoch und 31.5 mm breit. Bei der 1–3-t-Ausführung betragen Höhe und Breite jeweils 31.8 mm. Für eine vorhandene Plattform zählen die fertig montierte Auflagehöhe und die Lage des Lasteinleitungspunktes. Gleiche Länge und Nennlast beweisen keine Austauschbarkeit.
| Merkmal | Referenz | Prüfung am Einbau |
|---|---|---|
| Nennlasten | 500 kg; 1; 2; 2.5; 3 t | Bei 1 t zusätzlich die Bauform angeben. |
| SE: Höhe / Breite | 19 / 31.5 mm | Für 500 kg–1 t aufgeführt. |
| 1–3 t: Höhe / Breite | 31.8 / 31.8 mm | Gesamte Auflagehöhe prüfen. |
| SE: Bohrung / Senkung | 11 / 17 mm | Mit Schraube und Gegenplatte abgleichen. |
| 1–3 t: Bohrung / Senkung | 13 / 20 mm | Abweichung trotz gleichem Lochabstand. |
| Speisung / Temperatur | 4–12 V DC / −30…+70 °C | Maximal 15 V DC; Bedingungen am Sensor prüfen. |
Zwei Bauformen bei 1 t auseinanderhalten
Beide Formen nennen 25.4 mm Befestigungsabstand und das Referenzmaß L2 = 76.2 mm. Das ersetzt keine vollständige Zeichnung. Eine Höhenkorrektur mit Zwischenlagen verändert Schraubeneingriff und Steifigkeit; sie muss als Baugruppe geprüft werden und ist keine rein elektrische Kalibrierfrage.

M12 bezeichnet noch keinen vollständigen Lastanschluss
Der Lastanschluss ist mit M12 bezeichnet. Gewindesteigung, zulässiger Versatz und eine Freigabe für Zugbelastung ergeben sich daraus nicht. Geben Sie Kraftrichtung und Anschlusszeichnung an. Gegenplatten dürfen den messenden Bereich nicht unbeabsichtigt berühren oder die Bewegung behindern.
Der vieradrige Anschluss ist 3 m lang und hat 5 mm Durchmesser. Er liefert ein rohes Brückensignal von 2.0 ±0.002 mV/V. Eingang und Ausgang sind mit 385 ±10 bzw. 351 ±2 Ω angegeben. Ein normaler PLC-Spannungs- oder Stromeingang benötigt eine passende Signalaufbereitung.
Messkanal erst am fertigen Aufbau abgleichen
Befestigen Sie zuerst die endgültigen Auflager und führen Sie das Kabel ohne mechanischen Zug. Prüfen Sie den unbelasteten Wert nach der Montage. Kalibrieren Sie erst, wenn keine benachbarten Teile anliegen und der Kraftweg feststeht.
Vergleichen Sie Referenzlasten an den benötigten Plattformpositionen und kontrollieren Sie die Rückkehr nach Entlastung. Ein von der Lastposition abhängiger Fehler kann auf den Aufbau hinweisen; ein neuer Verstärkungsfaktor beseitigt eine klemmende Auflage nicht.
Fragen zu Austausch und Inbetriebnahme
Q1. Kann jede 1-t-Ausführung die 19-mm-Version ersetzen?
Nein. Die andere dokumentierte Form ist 31.8 mm hoch und hat andere Befestigungsbohrungen. Vergleichen Sie die gesamte Auflage- und Anschlussgeometrie vor einer Ersatzbestellung.
Q2. Reichen Abstandshalter zum Höhenausgleich?
Nur nach Prüfung des geänderten Aufbaus. Schraubenlänge, Eingriff, Steifigkeit und Lastangriff müssen zusammenpassen; anschließend sind Nullpunkt und Referenzlasten erneut zu prüfen.
Q3. Ist der 3-m-Anschluss direkt PLC-fähig?
Die Kabellänge sagt nichts über eine integrierte Signalaufbereitung aus. Bestellen Sie einen geeigneten Brückeneingang oder Verstärker und legen Sie den benötigten Systemausgang getrennt fest.
