Der METRAVON MV-LC0141 ist ein axialer Zug-Druck-Kraftaufnehmer mit äußeren Gewindeenden. Die dokumentierte Familie reicht von 500 kg bis 300 t. Gehäuse und Anschlüsse ändern sich mit der Nennlast; auch elektrische Werte sind versionsabhängig. Ein Familienname bestätigt deshalb weder alte Kupplungen noch die Einstellung eines vorhandenen Messverstärkers.

Brückenvariante und Baugröße des MV-LC0141 festlegen
Der Ausgang ist mit 1.5–2.0 mV/V und ±0.05 mV/V angegeben. Eingangsoptionen sind 380 ±30 oder 750 ±30 Ω, Ausgangsoptionen 350 ±5 oder 700 ±5 Ω. Lassen Sie die tatsächlich gelieferte Kombination und den Kennwert bestätigen. Die Angaben ordnen diese Werte nicht einzelnen Nennlasten zu; auch freie Kombination ist nicht belegt.
| Nennlastgruppe | Durchmesser / Länge L | Anschlussbedingung |
|---|---|---|
| 500 kg–2 t | 45 / 95 mm | Außengewinde M16 × 2 bestätigen. |
| 3–5 t | 60 / 140 mm | Gegenstücke für M24 × 3 vorsehen. |
| 8–10 t | 60 / 150 mm | Die Gewinde wechseln auf M30 × 3.5. |
| 30 t / 50 t | 94 mm; L240 / 270 mm | M45 × 4.5 beziehungsweise M64 × 3; nicht gleichsetzen. |
| 300 t | 185 / 500 mm | M130 × 6 und vollständigen Lastrahmen prüfen. |
| Nichtlinearität | ±0.05–0.1% FS | Kein Gesamtfehler der fertigen Prüfmaschine. |
Gleicher Durchmesser bedeutet nicht gleicher Anschluss
Die 3–5-t- und 8–10-t-Gruppen haben beide 60 mm Durchmesser, aber unterschiedliche Länge und Gewinde. Ebenso behalten 30 und 50 t den Durchmesser, nicht Anschluss oder Länge. Vergleichen Sie die komplette Maßzeile einschließlich Gegenstücken, bevor ein bestehender Kraftstrang freigegeben wird.

Raum für Kupplungen und Kabel vorsehen
Kupplungen, Anziehzugang sowie Kabel- oder Steckerraum kommen zur Sensorlänge hinzu. Eine Angabe von 3 m Kabel mit 5 mm Durchmesser bestätigt nicht den Lieferumfang des abgebildeten Steckers. Fragen Sie Abschluss, Gegenstecker und Kabelbaugruppe ausdrücklich an. Die größere Nennlast des Sensors erhöht nicht automatisch die Tragfähigkeit angrenzender Teile.
Die Brücke arbeitet mit 5–12 V DC. Prüfen Sie Speisung und Eingang anhand der gelieferten Widerstände, besonders bei gemeinsam versorgten Kanälen. Übernehmen Sie nicht nur den alten Verstärkungsfaktor. Der endgültige Kanal muss die geforderten positiven und negativen technischen Werte darstellen können.
Beide Kraftrichtungen nach Montage prüfen
Legen Sie Referenzen in Zug und Druck an und protokollieren Sie Nullpunkt, Vorzeichen, wiederholte Lastpunkte und Rückkehr. Vereinbaren Sie ein Halteprüfverfahren separat: die Kriechzahl ±0.05% FS enthält keine Beobachtungsdauer. Weder diese Zahl noch die Nichtlinearität ersetzt die Abnahme der montierten Anlage.
IP65 und −20 bis +70 °C gelten als Modellreferenzen; überprüfen Sie den fertigen Anschluss am Einsatzort. Für die Anfrage sind bestätigte Nennlast, Kupplungszeichnungen, Umkehrzyklus und vollständige Brückendaten nötig. Lassen Sie Messgerät und Mechanik gemeinsam gegen die tatsächlich benötigten Kraftpunkte prüfen.
Fragen zu elektrischen Varianten und Ersatz
Q1. Gehören 750 Ω automatisch zu hohen Nennlasten?
Diese Zuordnung ist nicht dokumentiert. Fordern Sie Eingang, Ausgang und tatsächlichen Kennwert der angebotenen Einheit an. Erst damit lässt sich die Speisung des Messgeräts beurteilen.
Q2. Sind mit 3 m Kabel auch Stecker und Gegenstecker geliefert?
Eine Kabellänge legt weder Steckertyp noch Pinbelegung oder Lieferumfang fest. Benennen Sie den benötigten Abschluss und lassen Sie ihn im Angebot bestätigen.
Q3. Passen die Kupplungen von 5 t an 10 t?
Der Durchmesser bleibt ähnlich, aber M24 × 3 wird zu M30 × 3.5 und L steigt. Beide Kupplungen und der Kraftstrang müssen neu abgeglichen werden.
