Die METRAVON MV-LC0135 ist eine S-Typ-Wägezelle für Zug- und Druckmessung in industriellen Prüf- und Wägeaufnahmen. Die Familie 5 kg–5 t hat vier Maßgruppen. Gleiche Bauhöhe bedeutet nicht gleiche Gehäusedicke: Eine größere Nennlast kann die Aufnahmeöffnung verändern, auch wenn das Endgewinde gleich bleibt.

Die Maßgruppe des MV-LC0135 vollständig auswählen
| Nennlastgruppe | L / H / W | Endgewinde oder Kanal |
|---|---|---|
| 5–50 kg | 50.8 / 63.5 / 12.7 mm | M8 × 1.25 |
| 100–300 kg | 50.8 / 76.2 / 19 mm | M12 × 1.75 |
| 500 kg–1 t | 50.8 / 76.2 / 25.4 mm | M12 × 1.75 |
| 2–5 t | 76.2 / 108 / 25.4 mm | M18 × 1.5 |
| Brückenausgang | 2.0 ±0.05 mV/V | Gelieferte Anschlüsse bestätigen. |
| Brückenspeisung | 5–12 V DC | Nicht direkt an 24 V anschließen. |
Vergleichen Sie Länge L, Höhe H und Dicke W zusammen mit beiden Endgewinden. Die 100–300-kg- und 500-kg–1-t-Gruppen haben jeweils 50.8 mm Länge, 76.2 mm Höhe und M12 × 1.75. Die Dicke steigt jedoch von 19 auf 25.4 mm. Prüfen Sie daher Seitenfreigang, Gegenstücke und Kabelaustritt statt nur die lichte Höhe.
Bei 2–5 t die gesamte Anschlusslänge betrachten
Die 2–5-t-Gruppe wächst auf 76.2 × 108 × 25.4 mm und verwendet M18 × 1.5. Rechnen Sie Kupplungen, Sicherung und Kabelzugang in den eingebauten Abstand ein. Die Kraft muss entlang der vorgesehenen Achse eingeleitet werden. Versetzte Anschlüsse können Biegung erzeugen; eine S-Form ist keine Freigabe für beliebige Seitenlast oder einen ungeprüften Gelenkwinkel.
Zug und Druck am montierten Kanal kalibrieren
Die Brücke ist mit 2.0 ±0.05 mV/V, 380 ±30 Ω Eingang und 350 ±5 Ω Ausgang angegeben. Verwenden Sie eine geeignete Auswertung mit 5–12 V DC Speisung. Die Referenz nennt 3 m Kabel bei Ø5 mm; bestätigen Sie Aderfunktionen und Abschluss für die gelieferte Einheit. Eine direkte 24-V-Feldverbindung ist damit nicht belegt.
Setzen Sie den Nullwert nach Sicherung der endgültigen Anbauteile. Prüfen Sie die im Projekt benötigten Referenzkräfte in Zug und Druck und halten Sie das Vorzeichen in Anzeige und Steuerung konsistent. Eine alleinige Zugprüfung bestätigt nicht die Gegenrichtung. Nullstellen ersetzt auch keine Korrektur eines Anschlusses, dessen Versatz sich unter Last verändert.
Eine gehaltene Kraft im Prüfablauf berücksichtigen
Wenn der Prozess eine Kraft hält, vereinbaren Sie eine Halteprüfung mit anschließender Entlastung. Kriechen ist mit ±0.03% FS angegeben, aber ohne Zeitintervall. Fordern Sie die zugehörigen Bedingungen an, bevor Sie eine Beobachtungsdauer festlegen. Vergleichen Sie bei wiederholtem Spannen und Lösen außerdem Be- und Entlastungspfad.
Hysterese und Wiederholbarkeit sind jeweils ±0.03% FS, Nichtlinearität ±0.03–0.05% FS. Bestätigen Sie den angebotenen Nichtlinearitätswert und unterscheiden Sie ihn vom Fehler der gesamten Vorrichtung. Prüfen Sie die Temperatur am Sensor nahe beheizter Werkzeuge gegen −20…+70 °C; eine Schutzart ist gesondert zu bestätigen. Für das Angebot werden Nennlast, Aufnahmeöffnung, beide Gewindezeichnungen und die erforderlichen Zug-/Druckpunkte benötigt.
Fragen zu gemeinsamem Gewinde und Ausrichtung
Q1. Passt 500 kg in eine Aufnahme für 100–300 kg?
Länge, Höhe und Gewinde stimmen in der Tabelle überein, die Dicke wächst aber von 19 auf 25.4 mm. Prüfen Sie Aufnahmeöffnung, Gegenstücke und Kabelraum und geben Sie die vollständige geänderte Anordnung frei.
Q2. Beseitigt Nullstellen den Fehler eines versetzten Anschlusses?
Es entfernt den aktuellen Anzeigewert, nicht die wechselnde Biegung. Korrigieren Sie Ausrichtung und Kontakt über den Lastzyklus und prüfen Sie Referenzkräfte mit den endgültig gesicherten Anschlüssen.
