METRAVON MV-LC0130 erfasst die radiale Belastung einer Führung in Faden-, Draht- oder Bandanlagen. Die Biegestruktur hat ein festes und ein belastetes Ende; angegeben ist eine Familie von 10–50 kg. Die Umrechnung dieser Reaktion in Materialzugkraft hängt vom tatsächlichen Materialweg ab.

Materialweg vor der Zugkraftumrechnung festlegen
Senden Sie Ein- und Auslaufrichtung, Führungs- oder Rollengröße, normalen Zug und Spitzenereignisse. Ein anderer Umlenkwinkel verändert die radiale Reaktion bei gleicher Zugkraft. Reibung, Materialkontakt und Führungsgewicht sind ebenfalls zu prüfen. Die Familienangabe ist keine für jeden Winkel gültige zulässige Fadenzugkraft.
Führung am definierten Kraftangriff anbringen
Die 125 mm sind ein körperliches Zeichnungsmaß, kein automatisch gültiger Kalibrierhebel. Bestätigen Sie Befestigung und Kontaktpunkt vor der Halterfertigung. Eine verschobene Führung kann bei derselben Radialkraft ein anderes Biegemoment erzeugen. Bewahren Sie die für die Kalibrierung freigegebene Geometrie.
| Merkmal | Angabe | Auslegung |
|---|---|---|
| Familienbereich | 10–50 kg | Für die radiale Reaktion am festgelegten Lastpunkt auslegen. |
| Montagegewinde | M27 × 2 | Halterdicke und Zugang zur Sicherung prüfen. |
| Lastseitige Bezeichnung | M5 | Führungsanschluss und Einschraubtiefe bestätigen. |
| Länge / Kopfdurchmesser | 125 / 34 mm | Vollständige Zeichnung für Freiraum verwenden. |
| Nennempfindlichkeit | 1.5 ±0.05 mV/V | Brückeneingang statt direkter Stromschleife. |
| Erregung / Kabellänge | 5–12 V DC / 3 m | Mit endgültiger Verlegung kalibrieren. |
Messverstärker mit fertiger Leitung einstellen
Die Brücke hat 380 ±30 Ω Eingang und 350 ±5 Ω Ausgang. Das Kabel ist mit 3 m Länge und 5 mm Durchmesser angegeben. Stimmen Sie Speisung und Millivolteingang ab; ein benötigter PLC- oder Datenlogger-Ausgang ist am passenden Messverstärker gesondert festzulegen.
Halten Sie die Leitung von der gemessenen Führungsbewegung frei. Prüfen Sie Nullpunkt und Spanne am endgültigen Regler mit dem vorgesehenen Kraftangriff. Eine umbenannte Kraftanzeige ist noch keine bestätigte Materialzugmessung; die Umrechnung braucht passende Referenzbedingungen des aufgebauten Materialwegs.
Arbeitszug und kleinste nutzbare Änderung prüfen
Berücksichtigen Sie größte Radialreaktion bei Anlauf, Stopp und Materialstörungen sowie die kleinste relevante Zugänderung. Wiederholen Sie einen Referenzzustand nach Entlastung und prüfen Sie relevante Führungspositionen. Die Nichtlinearität von ±0.05–0.1% FS ist keine Genauigkeitsangabe für den vollständigen Zugregelkreis.
Edelstahl, IP65 und −20 bis +70 °C sind angegeben. Eine Bandbreite oder Regelkreisreaktion ist damit nicht nachgewiesen. Senden Sie Materialweg, Führungsanschluss, Spitzenreaktion, kleinste Zugänderung und Reglereingang. Nennen Sie bei schneller Linie Geschwindigkeit, Störungen und erforderliche Reaktion, damit Führung und gesamte Signalkette beurteilt werden können.
Fragen zu Führung und dynamischem Betrieb
Q1. Entspricht die gemessene Radialkraft direkt der Materialzugkraft?
Nicht bei jeder Führung. Die beiden Materialrichtungen und Kontaktbedingungen bestimmen die Reaktion. Geben Sie den Weg vor und bestätigen Sie die Umrechnung mit aufgebauter Führung, statt ein festes Verhältnis ohne Prüfung anzunehmen.
Q2. Darf die Führung nach der Kalibrierung verschoben werden?
Ein anderer Kraftangriff kann Biegemoment und Skalierung ändern. Lassen Sie die neue Anbindung prüfen und wiederholen Sie die benötigten Referenzmessungen. Der akzeptierte Kalibrierzustand muss die tatsächliche Geometrie beschreiben.
Q3. Beweist eine ausreichende Nennlast die Eignung für hohe Liniengeschwindigkeit?
Nein. Die Nennlast betrifft die Belastung, nicht das Zusammenspiel von Sensor, Führung, Verstärker und Regler. Prüfen Sie die erforderliche zeitliche Reaktion der vollständigen Messung mit den Prozessstörungen.
