METRAVON MV-LC0087 ist ein Zugkraftsensor mit Gabel an einem Ende und Auge am anderen. Die detaillierten technischen Daten nennen 2–15 t. Beide Gelenke müssen zur Bewegung und zur Nennlast passen; ein einziger Bolzendurchmesser beschreibt diese Verbindung nicht vollständig.

Gabel- und Augenseite einzeln zeichnen
Geben Sie an der Gabelseite Dicke der Gegenlasche, Gabelöffnung, tragende Bolzenlänge und Sicherung an. Für die Augenseite braucht es Gegenstück, Bolzen und Bewegungsraum. Prüfen Sie auch den Abstand der Gelenkmitten. Messschlitze und mittlere Abdeckung müssen während der Bewegung frei von anderen Teilen bleiben.
| Merkmal | Referenz | Für die Verbindung |
|---|---|---|
| Detaillierter Nennlastbereich | 2–15 t | Konkrete Nennlast statt allgemeiner Familienangabe bestellen. |
| 2–7.5 t: D | 25 mm | Mit passender Augen- und Bolzenzeichnung prüfen. |
| 10–15 t: D | 33.5 mm | Nicht automatisch den kleinen Bolzen übernehmen. |
| Signal / Erregung | 2.0 ±0.015 mV/V / 10–12 V DC | Elektronik separat identifizieren. |
| Eingang / Ausgang | 380 ±5 / 350 ±2 Ω | Messgerät und Speisung abgleichen. |
| Präzision / Betrieb | 0.3% FS / −40…+85 °C | Gelenke und Elektronik separat bewerten. |
Die Maßgruppe gehört zur gewählten Nennlast
Die metrische Tabelle trennt 2–7.5 und 10–15 t. Schon die D-Referenz wechselt von 25 auf 33.5 mm. Fordern Sie für die gewählte Ausführung vollständige Augen-, Gabel- und Bolzenmaße mit Toleranzen und Lagerung an. Die Maßtabelle bestätigt keine Hebezeugzulassung für Bolzen oder angefertigte Laschen.
Brückenausgang vom Controller-Eingang unterscheiden
Die dokumentierte Ausführung ist eine 2.0 ±0.015 mV/V-Brücke für 10–12 V DC. Eingang und Ausgang betragen 380 ±5 und 350 ±2 Ω. Ein PLC-Stromeingang benötigt eine bestätigte Stromversion oder einen geeigneten externen Messumformer mit abgestimmter Skalierung.
Allgemeine Familienhinweise auf Strom, Bus oder Funk legen die gelieferte Schnittstelle nicht fest. Fordern Sie für eine Busanbindung die tatsächliche Elektronik und Kommunikationsunterlagen an. Verdrahtung und Zugvorzeichen sind anhand des Datensatzes der gelieferten Einheit zu prüfen.
Zugmessung ist noch keine Schutzfunktion
Beschreiben Sie, ob das Signal angezeigt, aufgezeichnet oder für eine Schutzentscheidung verwendet wird. Nennen Sie Übergänge von losem zu gespanntem Zustand und benötigte Spitzenereignisse. 0.3% FS liefert weder Abtastrate noch Bandbreite oder Leistung einer Schutzkette. Die sichere Lastangabe 200% FS ist keine Freigabe für wiederholte Stoßbelastung.
Prüfen Sie Zugreferenzen mit den vorgesehenen Bolzen und Nachbarlaschen: Vorzeichen, Wiederholbarkeit und Rückkehr nach Entlastung. Kontrollieren Sie Berührung beim Schwenken. Für Spitzenaufzeichnung ist zusätzlich ein definierter dynamischer Vorgang über die gesamte Erfassungskette zu prüfen.
Fragen zur Bolzenverbindung
Q1. Erlaubt die Gabel einen beliebigen Zugwinkel?
Eine Gelenkform ist keine dokumentierte Querlastfreigabe. Zeigen Sie Winkelbewegung und Gegenstücke. Verhindern Sie Klemmen und seitliche Berührung, statt vollständige Biegungsfreiheit durch den Bolzen anzunehmen.
Q2. Kann der Sensor direkt an 4-20 mA angeschlossen werden?
Die hier dokumentierte Ausführung liefert mV/V. Eine Stromschleife braucht eine bestätigte Stromversion oder einen separaten Messumformer mit Brückenspeisung und Kalibrierung. Diese Position gehört ins Angebot.
Q3. Welche Unterlagen genügen für die Anschlussprüfung?
Senden Sie Seitenansichten beider Gelenke mit Bolzen, Laschendicke, Sicherung und Bewegung sowie Arbeitszug und Nennlast. Eine Frontaufnahme zeigt weder Gabelweite noch Lagerlänge und Bewegungsfreiheit zuverlässig.
