Bei METRAVON MV-LC0073 ändert sich die mechanische Aufnahme mit der Nennlast. Die Familie umfasst 1–150 t, aber keine einheitliche Miniaturbauform: kleinere Gruppen besitzen einen quadratischen Flansch, größere sind für Bodenmontage aufgeführt. Wählen Sie zuerst die konkrete Nennlast und deren Zeichnung.

Flanschgruppen vor dem Austausch vergleichen
Die Gruppe 1–2 t hat L1/L2/H von 81/65/48 mm; bei 5–30 t sind es 165/135/95 mm. Körperdurchmesser und Lochreferenz wechseln ebenfalls von 80/6.5 auf 120/12.5 mm. Größere Nennlast bedeutet hier eine andere Grundfläche und Bauhöhe, nicht nur eine andere Skalierung.
| Nennlast / Merkmal | Maßreferenz | Prüfung |
|---|---|---|
| 1–2 t: L1 / L2 / H | 81 / 65 / 48 mm | Körper Ø80; Lochreferenz 6.5 mm. |
| 5–30 t: L1 / L2 / H | 165 / 135 / 95 mm | Körper Ø120; Lochreferenz 12.5 mm. |
| 50–80 t: H / Durchmesser | 120 / 220 mm | Unten 4 × M12 auf Kreis Ø196 mm. |
| 100–150 t: H / Durchmesser | 180 / 300 mm | Unten 4 × M16 auf Kreis Ø270 mm. |
| Eingang / Ausgang | 775 ±5 / 700 ±2 Ω | Speiselast und Abgleich prüfen. |
| Schutz / Betrieb | IP66 / −40…+85 °C | Kabelabschluss und Umgebung separat prüfen. |
Bodenmontage braucht eine eigene Grundplatte
Für 50–80 und 100–150 t nennt die Tabelle Bodenmontage statt des kleineren L1/L2-Flansches. Fordern Sie Unterseitenansicht, Gewindedefinition und zulässigen Eingriff an. Planen Sie Montagewerkzeuge und Ausbauzugang ein; die kleine Produktaufnahme zeigt nicht jede große Ausführung.
775-Ω-Eingang mit dem Messgerät abgleichen
Die dokumentierte Brücke liefert 2.0 ±0.015 mV/V bei 10–12 V DC. Verwenden Sie den Eingangswiderstand 775 ±5 Ω und nicht den vertrauten 750-Ω-Wert eines Nachbarmodells. Bei mehreren Aufnehmern sind vorhandene Zellen, Speisung und Abgleich gemeinsam zu prüfen.
Maßgebend sind die Leiterfunktionen der gelieferten Einheit, wenn Farblegende und Schaltbild abweichen. Prüfen Sie Vorzeichen und Lastreferenzen mit einem geeigneten Brückenmessgerät. Ein eingebauter Stromausgang ist durch die mV/V-Angabe nicht belegt.
Auflage und Abnahme gemeinsam festlegen
Ermitteln Sie die größte Einzelreaktion einschließlich Anbauteilen und Vorspannung. Gesamtlast geteilt durch die Stützzahl reicht bei wechselnder Lastverteilung nicht. Vereinbaren Sie die tatsächlich benötigten Referenzpunkte; 0.05% FS bestimmt nicht allein das Ergebnis kleiner Bestandsänderungen im eingebauten System.
Bestätigen Sie Auflage, Kontaktteile und gelieferte Befestigungen für die Nennlast. Prüfen Sie wiederholte Drucklasten und Nullrückkehr mit diesem Aufbau. IP66 ist keine Tauchfreigabe; 200% FS sichere Überlast ist kein allgemeiner Inbetriebnahme-Prüfwert.
Fragen zur gewählten Baugröße
Q1. Kann der kleine Quadratflansch bei 100 t bleiben?
Die Referenzgruppe 100–150 t ist bodenmontiert und hat Ø300 mm. Übertragen Sie das kleine Lochbild nicht auf diese Bauform. Unterseite, Grundplatte und Ausbauzugang müssen zur angebotenen Ausführung passen.
Q2. Bestätigt die Familie jede beliebige Zwischen-Nennlast?
Nein. Die Gesamtspanne und die Maßgruppen sind keine Lieferzusage für jeden Zwischenwert. Geben Sie die benötigte Nennlast an und verlangen Sie die zugehörige Spezifikation.
Q3. Reicht gleiche Empfindlichkeit für einen vorhandenen Messkanal?
Auch bei 2 mV/V können Eingangswiderstand und Speiselast abweichen. Prüfen Sie die angeschlossenen Zellen und das Messgerät, und kalibrieren Sie nach Freigabe der mechanischen Aufnahme.
