METRAVON MV-LC0064 misst axiale Zug- und Druckkräfte in Prüfaufbauten und Automatisierung. Die Baureihe umfasst 2–20 t. Für die Auswahl zählen beide Kraftrichtungen, die zwei Anschlussstellen und der Brückenverstärker. Die Tragfähigkeit allein sagt noch nicht, ob die vorhandenen Kupplungen passen.

Zug und Druck getrennt spezifizieren
Geben Sie Arbeitskräfte in Zug und Druck, Vorspannung und mögliche Spitzen beim Umkehren an. Kleine Kräfte nahe null brauchen eigene Abnahmepunkte. Die bidirektionale Beschreibung belegt weder eine Dauerfestigkeit für Lastwechsel noch eine bestimmte dynamische Bandbreite.
| Merkmal | Angabe | Für den Aufbau |
|---|---|---|
| Nennlastfamilie | 2–20 t | Gewählte Ausführung für beide Richtungen bestätigen. |
| Anschlüsse | M30 × 2 | Eingriff und Toleranzen anhand der Anschlusszeichnung prüfen. |
| Axiale Länge / Überstand | 149 / 35 mm | Kupplungen und seitlichen Kabelanschluss zusätzlich berücksichtigen. |
| Empfohlene Speisung | 5–12 V DC oder AC | 15 V ist der angegebene Höchstwert. |
| Eingang / Ausgang | 780 ±5 / 700 ±2 Ω | Brückeneingang und Speisungsverfahren abgleichen. |
| Sicher / Grenzüberlast | 150 / 200% | Grenzüberlast ist kein zulässiger Arbeitsbereich. |
Anschlüsse fluchtend montieren
Die Referenz nennt M30 × 2 an beiden Enden sowie 149 mm axiale Länge und 35 mm Anschlussüberstand. Lassen Sie nutzbaren Gewindeeingriff, Toleranzen und das Gegenhalten bei der Montage bestätigen. Verspannte oder schief stehende Kupplungen bringen Biegung in den Kraftstrang; die Eignung für Zug und Druck hebt diese Montageanforderung nicht auf.
Brückenspeisung und Signal prüfen
Die Nennempfindlichkeit beträgt 2.0 mV/V. Die Empfindlichkeitstoleranz ist in der technischen Referenz prozentual angegeben und muss im Angebot eindeutig wiedergegeben werden; daraus darf kein angenommener absoluter mV/V-Wert werden. Empfohlen sind 5–12 V DC oder AC bei einem dafür geeigneten Messgerät.
15 V ist ein Maximalwert. Übernehmen Sie die Anschlussfunktionen aus dem Datensatz der gelieferten Einheit: Farbzuordnung und Schaltbild der Referenz stimmen nicht vollständig überein. Prüfen Sie Vorzeichen und Referenzkräfte vor der Skalierung. Ein direkter Stromausgang oder ein digitales Protokoll ist damit nicht belegt.
Prüfaufbau und Abnahme gemeinsam festlegen
Berücksichtigen Sie −30 bis +70 °C und IP67 für den Sensor; Klemmen, Kupplungen und Elektronik benötigen eine eigene Umgebungsprüfung. Begrenzungen des Antriebs müssen auch den übrigen Kraftstrang schützen. 150% sichere Überlast und 200% Grenzüberlast ersetzen keine Schutzfunktion der Prüfmaschine.
Nehmen Sie den Aufbau mit den vorgesehenen Kupplungen in beiden Richtungen ab: vereinbarte Kraftpunkte, Belastung, Entlastung und Nulldurchgang. Ein C3-Eintrag in einer Tabelle ersetzt kein Zulassungsdokument für die angebotene Konfiguration. Benötigt das Projekt einen Nachweis, nennen Sie dessen genauen Geltungsbereich in der Anfrage.
Fragen zu Lastwechsel und Nachweisen
Q1. Reicht eine Druckkalibrierung auch für Zug?
Nein. Prüfen Sie die vorgesehenen Zugpunkte und den Richtungswechsel gesondert. Spiel der Kupplungen und Ausrichtung können sich unter Zug anders auswirken als unter Druck.
Q2. Kann das Messgerät dauerhaft auf 15 V bleiben?
Wählen Sie eine unterstützte Einstellung im empfohlenen Bereich von 5–12 V. Der Maximalwert ist keine Empfehlung für Dauerbetrieb; auch das Speisungsverfahren des Messgeräts muss passen.
Q3. Was wird für ein Angebot der beiden Anschlüsse benötigt?
Senden Sie beide Gegenstückzeichnungen sowie Kraftverlauf, Hub, Einbauraum und Messgerät. Gewindedurchmesser und sichtbarer Überstand allein bestimmen weder nutzbaren Eingriff noch Festigkeit der Verbindung.
