Messaufgabe festlegen
Wasser- und Abwasserstationen benötigen mehr als einen plausiblen Pegelwert. Nassschachtgeometrie, Ablagerungen, Schaum, Pumpenleistung, Überlaufpfad und Fernübertragung bestimmen, ob Messung und Steuerung zuverlässig zusammenarbeiten.
Prozess und Risiken
Legen Sie Mindest-, Start-, Stopp- und Hochwasserstände sowie zulässige Schalthäufigkeit fest. Erfassen Sie Zulaufspitzen, Pumpenkurven, Totvolumen, Rückstau, Explosionsschutz und die Folgen eines ausgefallenen Signals.
Lösung auswählen
Wählen Sie berührungsloses Radar, Ultraschall oder hydrostatische Messung nach Kondensation, Schaum, Verschmutzung und Wartungszugang. Für kritische Überläufe kann ein unabhängiger Grenzgeber erforderlich sein.
Montage und Integration
Ordnen Sie den Sensor außerhalb von Einlaufstrahl und Pumpenturbulenz an. Stimmen Sie Kabel, Überspannungsschutz, Stromversorgung, RTU und Notbetrieb ab; eine letzte gültige Zahl muss als alt gekennzeichnet werden.
Prüfung und Übergabe
Prüfen Sie bekannte Pegel, Pumpenwechsel, Sensorfehler, Strom- und Kommunikationsausfall sowie Alarmweiterleitung. Dokumentieren Sie Reinigungszugang, Prüffristen, Trenddaten und Verantwortlichkeiten.
Häufig gestellte Fragen
Welcher Sensor ist im Nassschacht am besten?
Das hängt von Schaum, Kondensat, Verschmutzung, Ex-Zone und Wartung ab.
Darf ein einzelner Messwert beide Pumpen steuern?
Nur nach Risikobewertung und mit geprüftem Fehler- und Notbetrieb.
Was muss die Telemetrie übertragen?
Wert, Einheit, Zeit, Qualität, Alarmzustand und Kommunikationsstatus.
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Autor: Arvin · Quelle: METRAVON Instruments
