Messaufgabe festlegen
Bei der Montage eines Siloradars muss der Strahl eine aussagekräftige Zone der bewegten Schüttgutoberfläche sehen. Einlaufkegel, Austragstrichter, Staub, Streben und Wandansatz verändern Ziel und Echo während des Zyklus.
Prozess und Risiken
Kartieren Sie Einläufe, Fallstrom, Schüttwinkel, mögliche Brücken, Austrag, Einbauten und Füllgrenzen. Entscheiden Sie, ob Trend, Volumen oder Hochalarm bewertet wird und welche Unsicherheit zulässig ist.
Lösung auswählen
Wählen Sie Antenne, Reichweite und Strahlbreite passend zu Produkt und Geometrie. Prüfen Sie Ex-Zone, Abrasion und Ablagerung; für kritischen Überfüllschutz kann ein unabhängiger Sensor nötig sein.
Montage und Integration
Positionieren und neigen Sie das Gerät nach Zeichnung, außerhalb des Materialschlags und mit stabilem Dachanschluss. Messen Sie Bezug, Projektion und Strahlabstände und schützen Sie Kabel und Gehäuse.
Prüfung und Übergabe
Inbetriebnahme umfasst leeren Zustand, Befüllung und Austrag. Speichern Sie Echokurven, prüfen Sie Ausgang, Verlustverhalten und Alarm und dokumentieren Sie Grenzen der Bestandsumrechnung.
Häufig gestellte Fragen
Soll Radar auf die Silomitte zeigen?
Nicht zwingend; die repräsentative, hindernisfreie Zone entscheidet.
Warum reicht ein Test im Stillstand nicht?
Staub und Oberflächenform ändern sich besonders während Füllen und Leeren.
Wie wird die Montage später kontrolliert?
Mit As-built-Maßen, Fotos, Baseline-Echos und Zustandsprüfungen.
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Autor: Arvin · Quelle: METRAVON Instruments
