Der METRAVON TR321 ist ein kompakter 4G-Industrierouter für die Anbindung eines kleinen lokalen Netzes an einen Mobilfunk- oder kabelgebundenen Uplink. Ein WAN- und ein LAN-Port lassen sich als zwei LAN-Ports konfigurieren. RS232 ist aufgeführt; Ausführungen mit RS485 oder RS422 sind vor der Bestellung zu bestätigen. Entscheidend ist, ob zwei Ethernet-Ports und die gelieferte serielle Schnittstelle zur Anlage passen.

Die Rollen der beiden Ethernet-Ports zuerst festlegen
Für zwei lokale Geräte mit Mobilfunk-Uplink kommt die Konfiguration mit zwei LAN-Ports infrage. Benötigen mehrere Geräte eigene Ports neben einem kabelgebundenen Uplink, prüfen Sie eine Lösung mit mehr Ports oder einen geeigneten zusätzlichen Switch. Dokumentieren Sie Adressen, Portrollen und DHCP-Zuständigkeit. Ändern Sie die Adressierung einer laufenden Maschine nicht allein wegen einer ungeprüften Router-Voreinstellung.
| Merkmal | Referenzdaten | Prüfung für die Anlage |
|---|---|---|
| Ethernet | 1 WAN + 1 LAN; alternativ 2 LAN | Bei kabelgebundenem WAN bleibt ein lokaler Port; Netzwerkplan bestätigen. |
| Seriell | RS232; RS485/RS422 je nach Ausführung | Elektrische Schnittstelle und benötigten Transport- oder Umsetzungsmodus festlegen. |
| Mobilfunk | 4G | Modul mit Einsatzland, Netzbetreiber, SIM-Dienst und Antennenposition abgleichen. |
| Versorgung | 5–35 V DC | Spannung am Gerät während der Übertragung und bei Laständerungen messen. |
| Abmessungen | 100 × 100 × 23 mm | Platz für Stecker, Antennenkabel und Wartungszugang vorsehen. |
| Umgebung | IP30; Referenzbereich −35 bis +75 °C | Grenzen der gelieferten Version bestätigen und vor Wasser sowie Kondensation schützen. |
Datentransport und Messwerterfassung getrennt prüfen
Eine geroutete Verbindung kann Daten einer SPS übertragen, ohne deren Register auszulesen. Serielle Übertragung funktioniert nur im unterstützten Modus. Soll der Router Geräte abfragen oder MQTT-Nachrichten aufbauen, lassen Sie diese Funktion für die Firmware bestätigen und mit dem Empfänger testen. Die veröffentlichte Liste nennt TCP/UDP, MQTT und Modbus RTU/TCP. Daraus folgt kein fertiger Treiber für jede SPS und kein passendes Datenformat für jeden Cloud-Dienst.

Fernzugriff und Wiederanlauf testen
Verwenden Sie ein vom Netzverantwortlichen freigegebenes Fernzugriffskonzept. Bestätigen Sie VPN-Verfahren, Authentifizierung und Berechtigungen für die gewählte Version. Eine öffentliche IP-Adresse ist kein Grund, die Verwaltungsoberfläche offen zugänglich zu machen. Trennen Sie reinen Monitoring-Zugriff von Rechten zur Änderung der Maschine.
Bei eingerichteter kabelgebundener oder Mobilfunk-Ersatzverbindung sind bevorzugte Route, Fehlererkennung und Rückkehr zur Hauptroute festzulegen. Unterbrechen Sie jede Route in einem freigegebenen Test und messen Sie die Zeit bis zum nutzbaren Datenaustausch der Anwendung. Durchgängige Sitzungen oder feste Umschaltzeiten dürfen ohne Gesamttest nicht vorausgesetzt werden. Sichern Sie bei Fehlern Laufzeit und Protokolle.
Versorgung und Einbau im Schaltschrank
Die Referenzabmessungen betragen 100 × 100 × 23 mm; das Gehäuse hat Schutzart IP30. Sorgen Sie für Belüftung und Schutz vor Wasser und Kondensation. Prüfen Sie die Spannung an den Geräteklemmen, nicht nur am Netzteil. WLAN ist eine Option; Ausführung und Antenne müssen im Auftrag festgelegt werden. Die Fotos zeigen Geräte und Zubehör und belegen keinen einheitlichen Antennen-Lieferumfang.
Prüfen Sie die Verbindung vom lokalen Gerät bis zur tatsächlichen Zielanwendung, nicht nur die Mobilfunkregistrierung. Bleibt der Router online, während ein Messwert ausfällt, prüfen Sie serielle Quelle und Anwendung vor einem Modemtausch. Für das Angebot werden Netzwerkplan, Uplink, serielle Schnittstelle, Einsatzland, Betreiber, Zugriffsrichtlinie, Schaltschrankbedingungen und Wiederanlauftests benötigt.
Fragen zum Austausch eines vorhandenen Routers
Q1. Lässt sich RS232 direkt mit einem RS485-Messgerät verbinden?
Nein. Die elektrischen Schnittstellen unterscheiden sich. Bestellen Sie die passende Ausführung oder einen geeigneten Konverter und prüfen Sie anschließend Protokoll und Einstellungen. Steckerform und Aderzahl allein reichen nicht aus.
Q2. Funktioniert jede 4G-SIM?
SIM-Dienst, APN, Modulfrequenzen und Betreiberfreigaben müssen zusammenpassen. Testen Sie den Betreiber an der tatsächlichen Antennenposition und prüfen Sie die Verbindung zum benötigten Ziel.
Q3. Stellt die Wiederverbindung während eines Ausfalls verlorene Messwerte wieder her?
Nur wenn eine festgelegte Komponente die Daten gespeichert hat und erneut senden kann. Klären Sie, ob SPS, RTU, Server oder eine ausdrücklich unterstützte Routerfunktion den Verlauf führt, bevor Sie verlustfreie Übertragung fordern.
