Aufgabe und Entscheidungsbasis
Der Strahlwinkel eines Radars beschreibt nur einen Teil der räumlichen Messzone. Für eine Hindernisprüfung müssen Antennenursprung, Distanz, Montagetoleranz und reale Strahlhülle gegen Düse, Wand, Leiter, Heizschlange, Zulauf und bewegte Teile verglichen werden.
Technische Daten prüfen
Erfassen Sie bemaßte As-built-Geometrie statt nur eine schematische Tankzeichnung. Bestimmen Sie Antennenposition und -neigung, Düsenöffnung, alle relevanten Hindernisse sowie minimalen und maximalen Produktabstand.
Risiken und Grenzen
Berechnen Sie den Strahldurchmesser für mehrere Distanzen und ergänzen Sie eine Toleranz für Montageabweichung. Bei einem schmalen Strahl kann bereits eine kleine Flanschneigung das Ziel in großer Entfernung deutlich verschieben.
Prüfung im System
Prüfen Sie feste Reflexionen mit einer Distanzkarte und Echokurve. Ein Hindernis außerhalb der idealen Hauptkeule kann über Nebenkeulen oder Mehrfachreflexionen wirken. Ausblendungen werden erst nach geometrischem Nachweis bewertet.
Freigabe und Dokumentation
Dokumentieren Sie Strahlzeichnung, Fotos, Maße und akzeptierte Abstände. Nach Umbau, neuer Einbauten oder veränderter Sensorposition wird die Prüfung wiederholt und die Echobaseline aktualisiert.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird der Strahldurchmesser bestimmt?
Aus modellspezifischem Strahlwinkel und Abstand, ergänzt um Antennenursprung und Montagetoleranz.
Sind Hindernisse außerhalb des Nennstrahls immer unkritisch?
Nein. Nebenkeulen und Mehrfachreflexionen können weiterhin störende Echos erzeugen.
Warum sind As-built-Maße nötig?
Weil kleine reale Abweichungen die Strahlfreiheit stärker verändern können als die Planzeichnung zeigt.
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Autor: Arvin · Quelle: METRAVON Instruments
