Messaufgabe festlegen
Radar berührt die Flüssigkeit häufig nicht, doch Prozessdichtung, Antenne, Flansch und Gehäuse müssen chemisch und sicherheitstechnisch geeignet sein. Eine allgemeine Aussage zur Korrosionsbeständigkeit ersetzt keine Stoffdaten und Werkstofffreigabe.
Prozess und Risiken
Listen Sie alle Chemikalien, Konzentrationen, Verunreinigungen, Reinigungsmedien, Temperatur, Druck, Dampf, Schaum, Kristallisation und Dielektrizität auf. Berücksichtigen Sie Anfahr-, Reinigungs- und Störfälle.
Lösung auswählen
Prüfen Sie alle benetzten oder dampfbeaufschlagten Werkstoffe, Dichtung, Druckstufe und Ex-Zulassung. Bewerten Sie Antenne, Strahlwinkel, Totzone, Düse und mögliche Kondensation mit belastbaren Herstellerangaben.
Montage und Integration
Montieren Sie mit freiem Strahlweg, korrekter Dichtung und kontrolliertem Drehmoment. Planen Sie Potentialausgleich, Kabelverschraubung, Barriere, sichere Wartung und bei Bedarf unabhängigen Überfüllschutz.
Prüfung und Übergabe
Testen Sie bekannte Füllstände, Echoqualität, Ausgänge, Alarme und Fehlerstrom unter repräsentativen Produktzuständen. Dokumentieren Sie Stofffreigabe, Zertifikate, Einstellungen, Grenzen und Prüfintervalle.
Häufig gestellte Fragen
Ist berührungsloses Radar automatisch chemikalienfest?
Nein. Dichtung, Flansch, Antenne und Dampfkontakt müssen geprüft werden.
Welche Daten sind für die Werkstoffwahl nötig?
Stoff, Konzentration, Temperatur, Druck, Verunreinigung und Reinigungsmedien.
Kann derselbe Radar den unabhängigen Überfüllschutz übernehmen?
Nur wenn die geforderte Unabhängigkeit und Zulassung nachweislich erfüllt sind.
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Autor: Arvin · Quelle: METRAVON Instruments
