Aufgabe und Entscheidungsbasis
Ein 80-GHz-Tankradar wird am Standort nicht allein wegen seines schmalen Strahls freigegeben. Düse, Antennenprojektion, Prozessbedingungen, Nahbereich und Zielreflexion müssen für den exakten Einbau nachgewiesen werden.
Technische Daten prüfen
Vermessen Sie Düsennennweite und -länge, Flanschneigung, Antennenposition, Tankhöhe, Bezug, Wände, Einbauten, Rührer und Zulauf. Zeichnen Sie die Strahlhülle über den gesamten Messweg und berücksichtigen Sie Montagetoleranzen.
Risiken und Grenzen
Prüfen Sie Medium, Dielektrizität, Schaum, Dampf, Kondensat, Druck, Temperatur und Reinigung gegen Antenne, Werkstoffe und Dichtung. Ein enger Strahl löst keine Materialunverträglichkeit oder Kondensation am Antennenfenster.
Prüfung im System
Bestätigen Sie Blockierabstand und höchsten verifizierbaren Stand für die reale Düse. Parametrieren Sie Referenz, Bereich und Echoauswahl aus As-built-Daten. Störechoausblendung erfolgt nur nach geometrischer Zuordnung.
Freigabe und Dokumentation
Die Standortabnahme umfasst bekannte Füllstände, schwierige Prozesszustände, Echokurven, Signalreserve, Ausgang, Alarme, Fehlerstrom und Neustart. Zeichnung, Parameter und Einschränkungen werden als Baseline übergeben.
Häufig gestellte Fragen
Ist 80 GHz immer besser als niedrigere Frequenzen?
Nein. Prozess, Düse, Reichweite, Antenne und Zulassung bestimmen die Eignung.
Warum muss der Strahl eingezeichnet werden?
Damit Hindernisse und Auswirkungen von Ausrichtungstoleranzen über die Entfernung sichtbar werden.
Was belegt die Standortfreigabe?
Repräsentative Echo-, Signal- und Alarmtests mit dokumentierter As-built-Geometrie.
Passende Lösungen
Verwandte Messtechnik · Anwendungslösungen
Autor: Arvin · Quelle: METRAVON Instruments
