Der METRAVON MV-WA0005 ist ein Wägezellen-Anschlusskasten mit zwei Abgleichvarianten: A1 verändert die Erregung, A2 den Signalbeitrag. Entscheidend für eine Ersatzbestellung ist die vorhandene Schaltung. Das Gehäusemaß 153 × 112 × 36 mm allein identifiziert die passende Leiterplatte nicht.

Beim MV-WA0005 zuerst A1 oder A2 bestimmen
Erregungs- und Signalabgleich dienen der Abstimmung angeschlossener analoger Wägezellen, greifen aber elektrisch an unterschiedlichen Stellen ein. Dokumentieren Sie die alte Platine und die Verbindung zum Indikator. Ein Wechsel der Variante benötigt einen Schaltplanvergleich und eine passende Einstellprozedur; eine ähnliche Box genügt als Nachweis nicht.
| Bestellpunkt | Angabe | Zu klären |
|---|---|---|
| A1 | Erregungsabgleich | Mit Indikatorschaltung vergleichen. |
| A2 | Signalabgleich | Passende Einstellprozedur verwenden. |
| Außenmaß | 153 × 112 × 36 mm | Lochbild und Deckelöffnung ergänzen. |
| Gehäuse | Werkstoff und Oberfläche bestätigen | Nicht aus einem Foto ableiten. |
| Klemmen | Schaltplan der gelieferten Version | Erregung, Signal, Sense und Schirm zuordnen. |
| PLC-Anbindung | Separate Auswertung erforderlich | Benötigten Ausgang gezielt festlegen. |
Gehäuse und Anschlussraum getrennt freigeben
153 × 112 × 36 mm ist eine erste Platzprüfung. Fordern Sie Lochbild, Einführungen und Freiraum zum Öffnen des Deckels an. Gehäusewerkstoff und Oberfläche sind für die angebotene Ausführung schriftlich zu bestätigen. Die Metalloptik eines Fotos belegt weder einen bestimmten Werkstoff noch Korrosionsbeständigkeit oder eine IP-Schutzart.
Verdrahtung nach Funktion statt nach Farbe erfassen
Vor dem Abklemmen sind die Anschlussfunktionen jedes Sensors festzuhalten. Ordnen Sie Erregung, Signal, gegebenenfalls Sense und Schirm nach dem gelieferten Diagramm zu. Kabelfarben können bei getauschten Sensoren abweichen. Die Anzahl der Einführungen sagt nichts über Vier- oder Sechsleiteranschlüsse aus.
Der Anschlusskasten ersetzt keinen Wägeverstärker. Soll ein PLC 4-20 mA erhalten, müssen ein geeigneter Indikator oder Messumformer und dessen Verdrahtung mit spezifiziert werden. Prüfen Sie die Speisefähigkeit für die tatsächlich angeschlossenen Sensoren mit dem Indikator, statt sie aus der Gehäusegröße abzuleiten.
Eckenabgleich erst nach der mechanischen Prüfung
Vor einem elektrischen Eckenabgleich sind klemmende Mechanik, Berührung mit Nachbarteilen und beschädigte Auflager zu beseitigen. Verwenden Sie anschließend gleiche Prüflast und dokumentierte Positionen nach der Waagenprozedur. Notieren Sie die vorgenommenen Einstellungen und kontrollieren Sie danach Nullpunkt und Gesamtskala erneut.
Für das Angebot benötigt werden gewünschte A1/A2-Ausführung, altes Schaltbild, Sensoranzahl und -modelle, Indikator sowie Fotos von Klemmen und Einbauplatz. Bei feuchter oder korrosiver Umgebung ergänzen Sie Reinigungsmittel, Exposition und benötigten Schutz, damit Deckeldichtung und Verschraubungen verbindlich ausgewählt werden können.
Fragen zu Schaltung und Gehäuse
Q1. Kann bei gleichem Gehäuse einfach A1 durch A2 ersetzt werden?
Nicht ohne Prüfung. Die Varianten verändern unterschiedliche Teile des analogen Kreises. Vergleichen Sie die aktuelle Verdrahtung und legen Sie den Neuabgleich vor dem Austausch fest.
Q2. Bestätigen fünf Einführungen vieradrige Sensoranschlüsse?
Nein. Einführungen sind Gehäusemerkmale, Aderzahl und Sense-Funktion elektrische Eigenschaften. Maßgeblich ist das Klemmenbild der angebotenen Version.
Q3. Was ist für einen nassen Reinigungsbereich nachzuweisen?
Werkstoff, Oberfläche, Deckeldichtung und Kabelverschraubungen müssen zu Flüssigkeit und Reinigung passen. Fordern Sie die benötigten Schutzdaten für genau die bestellte Ausführung an.
