Aufgabe und Ausgangslage
Oberflächengeschwindigkeitsradar bestimmt die Geschwindigkeit an einem beobachteten Bereich der Wasseroberfläche. Für Durchfluss müssen zusätzlich Pegel, Querschnitt und ein Geschwindigkeitsindex bekannt sein. Jede dieser Größen beeinflusst das Ergebnis.
Technische Grundlage
Vermessen Sie Querschnitt, Sensorposition, Blickwinkel, Pegelbezug und Messzone. Beschreiben Sie Strömungsprofil, Rauheit, Kurven, Einbauten, Rückstau sowie minimale und maximale hydraulische Zustände.
Risiken und Systemgrenzen
Prüfen Sie, ob die Oberfläche ausreichend strukturiert ist und der Radarstrahl den repräsentativen Bereich erfasst. Wind, Regen, Wellen, Schaum, Eis oder seitliche Strömung können die gemessene Oberflächengeschwindigkeit verfälschen.
Prüfung und Nachweis
Leiten Sie mittlere Geschwindigkeit mit einem begründeten Index aus der Oberfläche ab und berechnen Sie Fläche aus dem Pegel. Koeffizienten werden über Referenzmessungen bei mehreren Zuständen validiert, nicht aus einem einzelnen Punkt übernommen.
Freigabe und Übergabe
Testen Sie Niedrig- und Hochwasser, Rückstau, ungültiges Signal, Datenlücken und Summierung. Die Freigabe dokumentiert Querschnitt, Index, Formeln, gültigen Bereich, Unsicherheit und Auslöser für erneute Vermessung.
Häufig gestellte Fragen
Misst das Gerät direkt den gesamten Durchfluss?
Nein. Es misst Oberflächengeschwindigkeit; Pegel, Querschnitt und Index liefern den Durchfluss.
Warum braucht man mehrere Referenzzustände?
Der Zusammenhang zwischen Oberflächen- und Mittelgeschwindigkeit kann sich mit Pegel und Hydraulik ändern.
Welche Zustände müssen als ungültig markiert werden?
Zum Beispiel Rückstau, überflutete Messzone, Eis, fehlende Oberfläche oder unzureichende Signalqualität.
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Autor: Arvin · Quelle: METRAVON Instruments
