Aufgabe und Ausgangslage
Die Inbetriebnahme eines Siloradars prüft Mechanik, Echoverhalten und Prozessdynamik. Ein guter Leerwert belegt nicht, dass das Gerät während staubiger Befüllung oder bei einem steilen Schüttkegel das richtige Ziel verfolgt.
Technische Grundlage
Vergleichen Sie Montageposition, Ausrichtung, Düse, Antennenprojektion und Strahlhülle mit der As-built-Geometrie. Dokumentieren Sie Einlauf, Austrag, Streben, Leitern, maximale Oberfläche und Schutz gegen Materialschlag.
Risiken und Systemgrenzen
Erfassen Sie Echokurven im leeren Zustand und bei bekannten Ständen. Während Füllen und Austrag werden Produktziel, feste Peaks, Signalreserve und Echoverlust zusammen mit Staub und Oberflächenform aufgezeichnet.
Prüfung und Nachweis
Parametrieren Sie Bezug, Bereich, Dämpfung und Tracking aus belegten Daten. Ausblendungen werden nur für eindeutig zugeordnete feste Ziele eingesetzt. Prüfen Sie, ob das Signal nach Staubereignis kontrolliert wiederkehrt.
Freigabe und Übergabe
Testen Sie Ausgang, PLC-Skalierung, Hochalarm, Fehlerstatus und Neustart. Für Volumen oder Masse werden Geometrie, Dichte und Unsicherheit separat validiert. Übergabe enthält Referenzkurven und freigegebene Produktgrenzen.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist der Fülltest unverzichtbar?
Weil Staub und Fallstrom nur im dynamischen Betrieb realistisch auftreten.
Soll der Sensor zur Silomitte zeigen?
Nicht zwingend; entscheidend ist eine repräsentative, freie Messzone.
Was gehört zur mechanischen Abnahme?
Position, Ausrichtung, Anschluss, Antennenüberstand, Schutz, Maße und Fotos.
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Autor: Arvin · Quelle: METRAVON Instruments
