Messaufgabe und Ausgangslage
Vor der Inbetriebnahme muss eine Radarinstallation mechanisch und elektrisch inspiziert werden. Diese Prüfung findet Fehler, die durch Parametrierung nicht sicher korrigiert werden können, und verhindert, dass eine falsche Montage als scheinbares Echo- oder Softwareproblem behandelt wird.
Technische Grundlagen prüfen
Bestätigen Sie Messstellenkennzeichen, Modellcode, Antenne, Prozessanschluss und Zertifikate. Vergleichen Sie Düse, Ausrichtung, Antennenüberstand, Abstand zu Einbauten und Bezugsebene mit der freigegebenen Zeichnung und halten Sie As-built-Maße fotografisch fest.
Risiken und Grenzen bewerten
Prüfen Sie Dichtung, Schrauben, Drehmoment, Korrosionszustand, Gehäuseausrichtung und mechanische Abstützung. Antenne und Düse müssen sauber sein; temporäre Transportkappen, Schutzfolien oder Baustellenreste dürfen nicht im Strahlweg verbleiben.
Integration und Funktionsprüfung
Kontrollieren Sie Versorgung, Polarität, Erdung, Schirmanschluss, Kabelverschraubung, IP-Schutz und Barriere. Die Feldtag-Nummer wird gegen Klemmenplan, PLC-Kanal und Anzeige abgeglichen, bevor ein Signal automatisch verarbeitet wird.
Abnahme und Dokumentation
Erstellen Sie eine Mängelliste mit Kritikalität, Verantwortlichem und Nachweis der Schließung. Erst nach erfolgreicher Inspektion werden Parameter geladen, Echokurven aufgenommen und Schleifen- sowie Alarmtests begonnen.
Häufig gestellte Fragen
Warum vor der Parametrierung inspizieren?
Weil falsche Geometrie oder Verdrahtung nicht durch Filter oder Offsets behoben werden darf.
Welche Maße müssen dokumentiert werden?
Mindestens Bezug, Düsenlänge und -weite, Antennenposition sowie Abstände zu bekannten Hindernissen.
Darf mit kleinen Restpunkten begonnen werden?
Nur wenn sie die sichere Prüfung nicht beeinflussen und kontrolliert nachverfolgt werden.
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Autor: Arvin · Quelle: METRAVON Instruments
