Messaufgabe und Ausgangslage
Eine 4–20-mA-Schleifenprüfung für Radar muss vom Feldgerät bis zur PLC-Anzeige reichen. Dabei werden Versorgung, Signalrichtung, Skalierung, Fehlerstrom und galvanische Randbedingungen geprüft; ein Multimeterwert an nur einer Klemme ist keine vollständige Abnahme.
Technische Grundlagen prüfen
Vergleichen Sie Schleifenplan, Tag, Versorgungsspannung, Eingangstyp, Barriere, Lastwiderstand und Erdung. Stellen Sie sicher, dass aktiver und passiver Anschluss richtig kombiniert sind und die verfügbare Spannung für alle Lasten ausreicht.
Risiken und Grenzen bewerten
Legen Sie eindeutig fest, welcher physikalische Wert 4 und 20 mA entspricht. Bei Radar kann eine steigende Distanz einen fallenden Füllstand bedeuten. Testen Sie mindestens unteren, mittleren und oberen Punkt sowie die Richtung der Anzeige.
Integration und Funktionsprüfung
Simulieren Sie Stromwerte oder fahren Sie verifizierte Referenzstände an und vergleichen Sie Gerät, Klemmen, Eingangskarte, PLC-Rohwert und Engineering-Einheit. Prüfen Sie Rundung, Begrenzung und doppelte Skalierung.
Abnahme und Dokumentation
Testen Sie Drahtbruch, Unter-/Überstrom, Gerätestörung und Spannungswiederkehr. PLC und HMI müssen einen Fehler vom echten Niedrig- oder Hochstand unterscheiden. Protokollieren Sie Soll/Ist, Toleranz, Prüfmittel und Freigabe.
Häufig gestellte Fragen
Warum reicht ein 4-mA- und 20-mA-Test manchmal nicht?
Ein Mittelpunkt deckt falsche Linearität, Datentypen oder verdeckte Skalierung besser auf.
Welche Signalrichtung ist richtig?
Die für die Anwendung dokumentierte Zuordnung; Abstand und Füllstand dürfen nicht verwechselt werden.
Was muss bei Drahtbruch geschehen?
Das System muss schlechte Qualität oder Fehleralarm melden und die festgelegte sichere Reaktion ausführen.
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Autor: Arvin · Quelle: METRAVON Instruments
