Aufgabe und Ausgangslage
Bei einer Tankradar-Nachrüstung entscheidet die mechanische Schnittstelle, ob das neue Gerät seinen spezifizierten Messbereich erreicht. Eine passende Flanschgröße allein belegt weder freien Strahlweg noch korrekte Bezugsebene und Druckintegrität.
Technische Grundlagen
Messen Sie Düsenbohrung, Länge, Flanschneigung und Zustand. Erfassen Sie Adapter, Stutzen, Schweißnähte und Antennenprojektion. Vergleichen Sie die reale Geometrie mit den modellspezifischen Grenzwerten der vorgesehenen Antenne.
Risiken und Grenzen
Jeder Adapter verändert Antennenposition und Bezugsebene. Prüfen Sie, ob die Antenne ausreichend in die Düse ragt und der Strahl nicht an Kanten koppelt. Zeichnen Sie Wände, Einbauten, Rührer und Zulauf in die Strahlprüfung ein.
Prüfung im Betrieb
Bestätigen Sie Druckstufe, Dichtung, Schrauben, benetzte Werkstoffe, Korrosion und Prozesszulassung. Die neue Baugruppe muss Temperatur, Druck, Reinigung und Ex-Anforderungen erfüllen; improvisierte Reduzierungen sind keine freigegebene Lösung.
Freigabe und Dokumentation
Dokumentieren Sie As-built-Maße und Fotos vor Bestellung. Nach Montage folgen Dichtheits-, Echo-, Referenz-, Ausgangs- und Alarmtests. Eine ungeeignete Düse wird mechanisch korrigiert und nicht durch aggressive Ausblendung kaschiert.
Häufig gestellte Fragen
Kann ein Adapter immer verwendet werden?
Nur wenn Druck, Werkstoff, Bezug, Antennenprojektion und Strahlfreiheit geprüft sind.
Warum verändert ein Adapter den Messbereich?
Er verschiebt Antenne und Bezugsebene und kann zusätzliche Nahreflexionen erzeugen.
Welche Unterlage ist für die RFQ wichtig?
Eine bemaßte As-built-Zeichnung von Düse, Tank und Hindernissen.
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Autor: Arvin · Quelle: METRAVON Instruments
