Messaufgabe festlegen
Schaum und Dampf können Radarenergie reflektieren, dämpfen oder bis zur Flüssigkeit durchlassen. Entscheidend ist, ob der Prozess die Schaumoberfläche oder den Flüssigkeitsspiegel darunter benötigt und ob der Zielreflex stabil nachweisbar ist.
Prozess und Risiken
Beschreiben Sie Medium, Dielektrizität, Schaumbildung, Schaumdicke, Dampf, Kondensat, Druck, Temperatur und Rührzustände. Erfassen Sie Anfahr-, Koch-, Reinigungs- und Stillstandsphasen.
Lösung auswählen
Vergleichen Sie Frequenz, Antenne und Montage mit Echoreserve und Kondensationsverhalten. Geführtes Radar oder Druckmessung kann sinnvoll sein, wenn die gewünschte Grenzfläche kontaktlos nicht eindeutig bleibt.
Montage und Integration
Vermeiden Sie Zulauf, Rührwerk und kalte Kondensationsstellen. Düse und Antenne müssen frei ablaufen oder kontrolliert gereinigt werden; Echoausblendung darf keine reale Oberfläche entfernen.
Prüfung und Übergabe
Speichern Sie Kurven bei wenig und viel Schaum, Dampf und Temperaturwechsel. Prüfen Sie Signalverlust, Fehlerstrom und Prozessreaktion und geben Sie nur den getesteten Anwendungsbereich frei.
Häufig gestellte Fragen
Misst Radar durch jeden Schaum?
Nein; Zusammensetzung, Dichte, Feuchte und Frequenz bestimmen das Ergebnis.
Wie wird Kondensat erkannt?
Durch Sichtprüfung, Temperaturbezug und Vergleich der Echoentwicklung über den Prozesszyklus.
Wann ist eine andere Technik nötig?
Wenn das gewünschte Ziel nicht zuverlässig getrennt oder der Fehler nicht sicher behandelt wird.
Passende Lösungen
Verwandte Messtechnik · Anwendungslösungen
Autor: Arvin · Quelle: METRAVON Instruments
