Messaufgabe festlegen
Staubige Silos erzeugen wechselnde Messbedingungen: Füllkegel, Trichter, Flugstaub, Ablagerungen und veränderliche Feuchte. Radar kann geeignet sein, muss aber genügend Signalreserve und einen nachweislich brauchbaren Zielbereich besitzen.
Prozess und Risiken
Erfassen Sie Produkt, Korngröße, Feuchte, Schüttdichte, Dielektrizität, Abrasion, Staubentwicklung sowie Füll- und Austragsweise. Beschreiben Sie alle Produktvarianten und Störungen der Entstaubung.
Lösung auswählen
Wählen Sie Antenne, Frequenz, Strahlwinkel und Position so, dass Einlaufstrom, Streben und Wand vermieden werden. Legen Sie fest, ob Trend, Bestand oder Überfüllschutz gefordert ist; ein unabhängiger Grenzschalter kann erforderlich bleiben.
Montage und Integration
Montieren Sie außerhalb des direkten Materialschlags und mit sicherem Zugang. Kontrollieren Sie Düse, Ausrichtung, Erdung, Kabelschutz und mögliche Ablagerung. Eine Ausblendung darf keine bewegliche Produktoberfläche verbergen.
Prüfung und Übergabe
Prüfen Sie Echo und Ausgang während maximaler Befüllung, Ruhe und Entleerung. Vergleichen Sie mit einer geeigneten Referenz, testen Sie Echoverlust und Alarm und dokumentieren Sie Wartungsauslöser.
Häufig gestellte Fragen
Ist Radar unempfindlich gegen Staub?
Nein. Wirkung und Reserve hängen von Staub, Feuchte, Antenne und Einbau ab.
Kann ein leerer Silo die Abnahme ersetzen?
Nein; entscheidend sind repräsentative Material- und Füllzustände.
Wie wird Bestand geprüft?
Mit Geometrie, Dichte und Referenzmengen unter Angabe der Gesamtunsicherheit.
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Autor: Arvin · Quelle: METRAVON Instruments
